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Ayahuasca Erfahrungsberichte

 

  • Erfahrungsbericht 20 von Marc B. 52 J., Berlin, D,

    Oct.21 2017

    Erfahrungsbericht von Marc B.

    Liebe Walpurga, lieber Mike,

    ich habe Anfang 2017 bei euch an einem Ayhuasca Ritual teilgenommen und jetzt, fast ein Jahr später, möchte ich meine Erlebnisse mit euch teilen. Das ist nicht ganz leicht, weil das Erlebte durch Worte nur schwer zu beschreiben ist. Mike hatte uns vor der Einnahme von Ayahuasca erzählt, dass es erst auf der Körperlichen, dann auf der geistigen und schließlich auf der seelischen Ebene wirken würde und ebenso war auch meine Erfahrung. Am ersten Abend, nach ca. einer Dreiviertelstunde hatte ich das Gefühl, dass alle meine Organe sich nacheinander reinigen würden. Jedesmal, bei jedem Organ verspürte ich dort Hitze und konnte regelrecht innerlich die Reinigung beobachten. Im Anschluss zeigte sich etwas ganz besonderes. Ich spürte die angesammelte Erschöpfung aus 50 Lebensjahren und das schöne daran: gleichzeitig entstand innerlich der Raum in dem sie sein durfte. Noch nie habe ich mich so wohl gefühlt, es genossen meiner Erschöpfung Raum zu geben, sie zuzulassen. Dies dauerte in etwa 2 Stunden und war das körperlich und geistig erholsamste, was ich jemals erlebt habe.

    In Anschluss entblätterte sich mein , ich nenne es jetzt mal "Unterbewusstsein" vor mir. Ich sah alle Rollen, die ich je in meinem Leben gespielt und eingenommen habe: Vater, Lehrer, Therapeut, Ehemann, der Böse, der Beleidigte, der Ungeduldige, der Jähzornige, der Gütige, der es allen Recht machen möchte usw, usw …… Und das Besondere, gleichzeitig bestand keine Notwendigkeit mehr irgendetwas davon sein zu müssen. ich war vollständig disidentifiziert. Da war Bewusstsein und gleichzeitig die Rollen, die es einnehmen und mit denen es sich identifizieren kann. Mit einigen Rollen weinte ich, mit anderen lachte ich, doch sie waren nicht mehr ICH. WAS FÜR EINE ERLEICHTERUNG!! Ich durfte alles loslassen.

    Anschließend oder übergehend, ich kann das nicht genau beschreiben, geschah das, was eben noch mit meinem Unterbewusstsein passierte, nun mit dem gesamten Universum. Hier hören die Worte auf. Alles, was sich jetzt zeigte lässt sich allenfalls auf drei Worte reduzieren: ALLES IST GUT :-)

    Ich kann nicht einmal sagen, dass ich ALLES verstanden haben, denn hier gab es nichts mehr zu verstehen. Hier gab es nur noch Sein.

    Wochen nach Euch habe ich noch dieses Gefühl des "Verstehens" in mir gehabt und musste einfach nur lachen über die Ängste und Probleme, die wir tgl wahrnehmen und schaffen. Wenn alles gut ist, so wie es ist. Wenn alles richtig ist, so wie es ist. Wenn es, resultierend aus dieser Erkenntnis, nichts zu verändern, zu erreichen, zu verbessern gibt, weil eben  alles GENAU RICHTIG ist, dann nenne ich das Befreiung. Und eben das ist  es, was ich bei euch erfuhr.

    Auch wenn das Ego, der Mensch mit Körper,Gedanken und Gefühlen zurück kam, weiss ich jetzt: ALLES IST GUT.

    WOW!!!

    Die Nachwirkungen:

    Was sich innerhalb wenige Stunden bei euch in der Zeremonie zeigte, vollzieht sich nun in gemächlichem Tempo seit dem. Mal schneller, mal langsamer verlassen mich die Identifikationen mit oben beschriebenen Rollen. Konzepte verabschieden sich und alles wird leichter, leichter, leichter. Dies zeigt sich auch im Außen. 30 Jahre mit Schulden haben sich in Wohlstand verwandelt und vieles mehr.

    Ich habe einige Monate später noch einmal bei "Ayahuasca International" diese Zeremonie mitgemacht und kann nur sagen: Immer wieder, sollte ich es tatsächlich noch mal benötigen, dann bei euch. Bleibt bei eurem Rezept. Es war 1000x besser. Danke, Danke, Danke.

    Liebe Grüße

    Marc

    P.S.: Wenn Ihr mögt, stellt den Beitrag auf eure Seite.

    .


    Teilnehmer(in) hat am Jan.27 2017 am Ayahuascaritual teilgenommen.
  • Erfahrungsbericht 19 von Marion S. 45 J., München, D,

    Oct.1 2017

    Erfahrungsbericht von Marion S.

    Hallo Walpurga und Mike!

    Vielen Dank für die Hilfe und Heilung, die ich bei euch erhalten habe. Meine Tage bei euch sind zwar schon vier Monate her, aber ich denke des Öfteren an euch. Ich habe euch als liebe, wohlwollende Menschen kennengelernt (und bin Fan der bezaubernden Hündin Akicita geworden).

    Mich hat überrascht, wie authentisch der Schamanismus ist. Ich hatte nicht damit gerechnet, in so kurzer Zeit so tiefgehende Erfahrungen zu machen. Am letzten Tag fühlte ich mich total erschöpft aber verändert und frohen Mutes.

    Am Tag meiner Abreise habe ich tatsächlich noch mit vielen Menschen gesprochen (das hattet ihr mir ja aufgetragen). Und zwar, weil ich total erschöpft, müde und auch etwas verstrahlt war.

    Ich habe vom Ticketverkäufer einen Plan der Wiener Innenstadt bekommen, aber ich war so unkonzentriert, dass ich ihn nicht auf das echte Straßennetz übertragen konnte und ständig Hilfe brauchte um meine Ziele zu finden. Sobald ich in die Karte geschaut hatte, hoch blickte und versuchte Realität und Karte zu überlagern war die Karte schon wieder weg. :-)

    Was sich in mir verändert hat, kann ich gar nicht genau erfassen. Meine Welt ist magischer geworden und es fällt mir auf jeden Fall viel leichter auf Menschen zuzugehen. Es ist aber noch mehr, was sich aber undefinierbar unter der bewussten Oberfläche versteckt.

    Ich habe zu meiner Erfahrung mit Ayahuasca einen Bericht verfasst:

    Das Ayahuasca-Gebräu schmeckte mir entgegen allen Erfahrungsberichten, die ich gelesen hatte, sehr gut. Der Ayahuasca Rausch gliederte sich in drei Abschnitte. Zuerst kam eine körperliche Schwere über mich und mein Bewusstsein befand sich in einem Wald. Ich sah Tiere und Indianer. Dann tauchte im Wald ein Hof auf. Das größere Gebäude war verschlossen, doch gerade aus war ein kleines Häuschen, dessen Tür offen stand und dessen Inneres auch beleuchtet war. Ich ging darauf zu, doch es zog vor mir davon und ich folgte dem erleuchteten Boden.

    Dann begannen auf einmal die psychedelischen Bilder. Ich sah gewaltige, bronzefarbene Metallringe mit eingeprägten Mustern, die sich ineinander und gegeneinander bewegten – außerdem Zahnräder und andere Maschinenteile. Ich erinnere mich auch an einen metallischen Totenkopf, der einige Sekunden vor meinen Augen verharrte und eine riesige Schlange mit aufgerissenem Maul und großen Zähnen. Diese hatte wunderschöne, bunte sich bewegende Lichtmuster auf dem Kopf und dem Leib. Dann sah ich die Erde von außen auf Höhe des Pols um den ein grünes Polarlicht tanzte. Es ging weiter nach oben und ich sah kurz den Sternenhimmel, der auf einmal von einem Gitternetz durchzogen war. Dann plötzlich waren die Bilder weg und ich war wieder wach. Ich stand kurz auf, machte mich bettfertig und dachte, das war es wohl. Ich war etwas enttäuscht, weil ich von den Bildern nichts verstanden hatte.

    Als ich mich wieder hinlegte, zog es mich noch einmal weg. Ich sah einen Aspekt meines Lebens ganz deutlich, und zwar getrennt vom Ego und ohne die Schummeleien, mit denen man sich Situationen erträglich macht. Ich war sehr traurig und fühlte mich ganz klein. Rausch und Nüchternheit lösten sich in Wellen ab. Jede Welle machte die Botschaft deutlicher. Bei diesem Abschnitt war ich froh, dass mein Krafttier, eine Löwin, bei mir war. Sie ist sehr gutmütig und stark und hat mich getröstet. Ich hatte dann langsam genug, konnte aber nicht erbrechen. Dann fiel mir ein, dass ich nach meiner Lebensaufgabe fragen wollte, was ich bis dahin total vergessen hatte. Ich holte dies dann nach und erhielt einen Bildbotschaft, die ich aber nicht verstehe.

    Ich sah eine eckige, weiße Fläche. Darauf kamen, wie in einem Bausatz, weiße Klötzchen, bis eine weiße, kristallartige, aber undurchsichtige, große Struktur gebildet war. Danach konnte ich endlich erbrechen und einschlafen.

    Hoffentlich war euer Kurzurlaub in Italien schön und erholsam. Fühlt euch gedrückt und knuddelt eure liebe Hündin von mir. Ihr habt mir eine Tür geöffnet.

    Ich sende euch liebe Grüße aus München,

    Marion


    Teilnehmer(in) hat am Jun.14 2017 am Ayahuascaritual teilgenommen.
  • Erfahrungsbericht 18 von Josef Ch. 49 J., München, D,

    Feb.27 2017

    Erfahrungsbericht von Josef Ch.

    Ein sehr langer und ausführlicher Bericht, aber äußerst lesenswert!

    Ich versuche hier, sehr offen, meine Erfahrung mit dem Heiltrank Ayahuasca zu beschreiben. Eigentlich ist es kaum möglich, das Erlebte in Worte zu fassen.

    Handelt es sich hier doch um eine geistige Erfahrung.

    Jeder, der den Heiltrank zu sich nimmt, hat nahezu völlig unterschiedliche Erlebnisse.

    Die Dauer und Art und Weise der Wirkung, unterscheidet sich von Person zu Person.

    Vor meiner persönlichen Erfahrung, habe ich einige Erfahrungsberichte

    gesehen und gelesen. Bis auf wenige Eckpunkte, glich keiner meinem persönlichen Erlebnis.

     

    Auch wenn die ein oder andere Passage etwas wild klingen mag,

    hatte ich nie Angst, Paranoia, wirre Gedanken, Beklemmungen oder ähnliches.

    Ab und an habe ich mich höchstens etwas unwohl gefühlt.

    Ich war jedoch immer bei mir Selbst.

    Die Wirkung des Heiltrankes würde ich auf gewisse Weise sanft aber bestimmt beschreiben.

    Fast wie eine intensive Massage, bei welcher der Masseur ein absoluter Meister ist

    und sich wirklich in jedem Winkel des Körpers auskennt.

    Bis in die feinsten Kanäle und Zellen.

    Ayahuasca weiß wirklich genau was zu tun ist.

    Ein Göttlicher Handwerks-Grossmeister mit Werkzeugen,

    die es nur in dieser Welt der Pflanzen-Spirits gibt.

     

    Während der Ayahuasca-Rituale begleiteten uns Mike und Walpurga

    und wussten stets was zu tun war.

     

    Meine Themen waren:

    Suchtdruck reduzieren (Bier, Zigaretten), Berufung überprüfen,

    Bindungsangst überwinden, die Bedeutung meiner Ex-Freundin in meinem Leben,

    Gefühlschaos und depressive Verstimmungen loswerden.

     

    Diese Niederschrift mache ich auch für mich. Zeitnah. Einen Tag nach Abreise.

     

    Ich werde bei Tag 1 und Tag 2 nicht so sehr ins Detail gehen,

    wie bei Tag 3. Dem Tag der inneren Reinigung.

     

    Tag 1:

     

    Ich komme als erster, um 10 Uhr Vormittags, bei Mike und Walpurga an

    und werde sehr herzlich von Ihnen empfangen.

    Es findet sofort reger Austausch statt.

    Auch wenn ich noch etwas fremdele, sind die beiden mir sehr sympathisch.

    Geerdet, freundlich, offen, normal, lustig und mit Sinn für Humor. So was mag ich.

    Im laufe des Aufenthalts entsteht tatsächlich auch eine Familiäre Atmosphäre.

    Fast wie in einer Wohngemeinschaft.

    Ich bewundere die beiden, dass Sie so etwas, recht häufig, in Ihrem privaten Umfeld veranstalten.

    Denn es kann schon richtig zur Sache gehen und und es handelt sich hierbei ja nicht

    um einen Wellness-Urlaub. Zumindest nicht im herkömmlichen Sinn.

    Ich habe mich streng an die Vorbereitende Diät gehalten:

    5 Tage kein Kaffee, Öl, Zucker, Salz, Alkohol und Fleisch.

    Ich ernährte mich von Fruchtsalat, Salat, Haferflocken, Reis, Gemüse, Nüssen,

    etwas Frischkäse und ein wenig Brot.

    Ich bin 48 Jahre alt und es war das erste mal in meinem Leben,

    das ich so eine Diät gemacht habe.

    Auch die nächsten Tage sollte es wenig zu essen geben.

     

    Wir sind vier Teilnehmer. Zwei jüngere Männer aus Österreich,

    eine junge Frau aus der Schweiz und ich (männlich) aus Deutschland.

     

    Am Nachmittag werden wir in den Schamanismus eingeweiht

    und versuchen unsere erste schamanische Reise. Eine Art Meditation.

    Hier sollen wir unser Krafttier finden.

    Ich finde es tatsächlich. Es ist der Kojote.

     

    Nach einer Pause und weiteren schamanischen Geschichten und Beschreibungen,

    kommt am Abend die Reinigung mit dem Mapacho-Tabak-Getränk an die Reihe.

    Der letzte Programmpunkt des Tages.

    Mapacho ist eine der stärksten Tabaksorten die es gibt.

    Das Getränk schmeckt widerlich, aber man bekommt es schon runter.

    Anschliessend, gemeinschaftliches Erbrechen. Die einen früher, die anderen später.

    Jeder bekommt vorher natürlich sein Kübelchen. Es wird jeden Tag zum Einsatz kommen :)

    Dieses gemeinsame Erbrechen hat übrigens etwas einendes.

    Nachdem wir es hinter uns hatten, führten wir noch schöne Gespräche mit Mike und Walpurga.

     

    Später dann, gehen wir schlafen.

     

    Tag 2:

     

    Wenig Programm.

    Wir unternehmen eine weitere schamanische Reise.

    Mike erzählt uns über Ayahuasca.

    Dann beginnt, als es draussen dunkel wird, das erste Ayahuasca-Ritual.

    Mike Pendelt die Menge aus. Anschliessend werden die Spirits von Ayahuasca angerufen.

    Wir nehmen das Getränk zu uns.

    Es schmeckt nicht ganz so schlimm wie das Mapacho-Getränk.

     

    Wir legen uns auf unsere Plätze. Ein Tuch über den Augen.

    Der Raum ist schummrig beleuchtet.

    Mike sitzt in seinem Master & Commander-Sessel.

    Master&Commander, so nennen wir Ihn öfter.

    Es ist natürlich eher scherzhaft gemeint.

     

    Ich warte ungefähr eine Stunde. Langsam beginnt sich was zu tun.

    Es fängt mit einer Art Funkenflug an.

    Bunte Funken beginnen von rechts nach links zu sprühen. Rot, blau, hellorange.

    Erste Bekanntschaft mit den Spiralen. Sie formen sich aus den Funken heraus.

    Tauchen kurz auf. Verschwinden wieder. Haben unterschiedliche Größen.

    Die Spiralarme sind sehr, sehr fein und Ihre Anzahl vervielfacht sich

    im Laufe der Erfahrung bis hin zu hunderten.

    Die Spiralen erfüllen eine wichtige Funktion. Sie sind eine Art Reparaturprogramm.

    Das sollte ich jedoch erst später erkennen.

     

    Es entstehen Muster. Meist Netzartig. Die Netze sind immer gleichmässig rund/oval perforiert.

    Ich bin nun in einem Organisch geformten Raum mit verschiedenen Abzweigungen.

    Aderartige Röhren. Wie im inneren eines Herzmuskels. Der Raum ist nicht sehr hell.

    Mildes grün. Vor mir taucht ein Schriftzug auf: „SEX“.

    Ganz fein geschrieben. Hell, bunt leuchtend. Elektrisch vibrierend. Zitternd.

    Er verschwindet nach links unten in einer der Röhren. Der Raum löst sich unmerklich auf.

     

    Wieder kommt eine Welle mit Mustern in feinsten Ausführungen.

    Ihre Enden schnellen oft in die Tiefe des schwarzen Raums.

    Ganz klar und leuchtend. In feinsten Fäden.

    Die Bewegungen sind immer sehr organisch und ruhig.

    Erstes erbrechen. Es ist jetzt eine gute Stunde vergangen.

    Mike bietet uns allen noch etwas Ayahuasca an. Ich nehme an.

     

    In der Ferne sehe ich ein smaragdgrünes, leuchtendes, feines Gitter.

    In seinen zahlreichen Kästchen sehe ich Zeichen die ich nicht kenne.

    Chemische Formeln ? Indianische Schrift ? Das Alphabet der Geistigen Welt ?

    Keine Ahnung. Ich werde es auch nie erfahren.

    Das Gitter war auch etwas zu weit weg. Ich hätte es mir gerne aus der Nähe angesehen.

     

    Anschliessend wieder Muster und Formen.

    Was auch immer wieder vorkam, waren hellgraue, unendliche Flächen,

    in sehr feinen Schichten übereinander liegend.

    Gleichmässig, geometrisch mit sehr feinen Löchern perforiert.

     

    Nun etwas völlig banales. Ich will es nicht unerwähnt lassen.

    Ich sehe eine Badewanne von unten. Wie ein Klempner schaue ich sie mir an.

    Sehe die Wasseranschlüsse. Die geflochtenen Stahlhüllen welche die Wasserzuleitungen umgeben. Das Bild bleibt sehr lange.

    Ich denke: „Na toll, was für eine beeindruckende Vision.“

     

    Irgendwann wieder Farben und Formen.

    Ich denke: „Jetzt ist es aber langsam gut mit den Mustern und Farbenspielen.

    Soll das alles sein ?“.

    „Ja, das ist alles. Mehr kommt nicht!“ höre ich mein Krafttier unbeeindruckt sagen.

    Ich bin etwas enttäuscht. Ich wäre gerne viel tiefer eingestiegen.

    Erneutes erbrechen.

     

    Ich liege wieder auf dem Rücken. Den Kopf leicht nach rechts gedreht.

    Keine Visionen mehr. Nur leichte Flashbacks.

    Plötzlich merke ich, unterhalb des Solarplexus, einen sanften, leicht pulsierenden Druck.

    Etwas wie ein grosser kraftvoller Raum, gefüllt mit mir unbekannten Formeln,

    beginnt sich, leicht von unten auf das Brustbein drückend, in mir aufzubauen.

    Alles sanft und behutsam. Nie zu viel. Als würde mein Herzchakra massiert.

    Ich habe Probleme mit meinem Herzchakra. Es ist leicht verhärtet. Das weiß ich auch.

    Ayahuasca versucht, behutsam, den Fluss wieder herzustellen. Es frei zu machen.

    So viel, wie im Moment möglich und sinnvoll ist.

     

    Nun sehe ich links von mir, sehr schwer zu beschreiben, eine Art Schubladenwand.

    Ich sehe Sie von der Seite.

    Mit hoher Geschwindigkeit werden die Schubladen umsortiert.

    Manche werden entsorgt. Sind unbrauchbar.

    Oben, über mir drehen sich viele kleine Stellgriffe. mit einer Achse in der Mitte.

    Ähnlich einer Kompassnadel, richten Sie sich neu aus.

    Bestimmten Gesetzen gehorchend. Wie eine Neupolung.

    In der Ferne wieder ein paar Spiralen. Mittlerweile geht von Ihrem Zentrum

    eine fast gleißende hellorange, Kristallklare Helligkeit aus.

    Emsig verrichten Sie Ihre Arbeit. Wissen genau was zu tun ist.

    Nun begreife ich Ihre Funktion. Sie reparieren Zellen. Meistens Gehirnzellen.

    Versorgen sie mit neuer Energie.

    Relativ schlagartig, ist alles zu Ende.

     

    Ich schaue auf die Uhr. 22 Uhr.

    Das Ganze Erlebnis hat nicht einmal 3 Stunden gedauert.

    Wieder etwas Enttäuschung, aber bereit zu akzeptieren.

    Mehr hatte Ayahuasca wohl nicht zu tun, denke ich mir.

    Ich gehe zur Toilette, entleere meinen Kübel, schaue in den Spiegel und denke:

    „Im Großen und Ganzen bist Du eigentlich ganz o.k. Du bist in Ordnung so wie Du bist“.

    Ich habe nämlich manchmal leichte Probleme mit meinem Selbstbewusstsein.

     

    Tag 3

     

    Verwundert höre ich am nächsten Morgen von meinen Weggefährten,

    dass Sie bis 3 Uhr morgens auf Reise waren. Also, fünf Stunden länger.

    Jeder erzählt von seinen Erlebnissen. Wir tauschen uns aus.

    Mike und Walpurga geben Antworten und Ratschläge.

    Auch M. ist leicht enttäuscht. Sie hatte mehr erwartet.

     

    Am Nachmittag unternehmen wir eine weitere schamanische Reise.

    Diesmal sollte es nicht in die Unterwelt, wo sich die Tiere befinden,

    sondern in die obere Geistige Welt, gehen.

    Die Aufgabe war, seinen spirituellen Lehrer suchen und finden.

    Ich schaffe es nicht einmal, diese Welt zu betreten.

    Ich bin mittlerweile auch etwas erschöpft. Das wenige Essen.

    Die Anreise. Der Stress davor.

     

    Eine Stunde Pause und Vorbereitung für das zweite Ayahuasca-Ritual.

     

     

    Nach einer kurzen Einstimmung pendelt Mike, wie am Vortag,

    unsere individuelle Dosis aus. Für mich sind es wieder 140 Milliliter.

    Anschließend rufen wir, im Halbkreis stehend, gebetsartig, die Spirits von Ayahuasca.

    Wir begeben wir uns wieder möglichst bequem auf unsere Plätze

    und legen uns Tücher über die Augen.

    Die schamanische Ritualmusik läuft bereits.

    Mike erzeugt, für eine kurze Weile, mit einer Mundharmonika,

    einen einzelnen, stehenden Ton.

     

    Ich liege und warte. Nichts geschieht.

    Nach einer Stunde fragt Mike, ob wir noch eine weitere kleine Dosis haben wollen.

    Wir alle nehmen an.

     

    Nachdem ich getrunken hatte, dauert es nicht lange, und ich muss mich unweigerlich übergeben.

    "Mist, das war jetzt Verschwendung", denke ich.

    Ich warte weitere 20 Minuten.

    Nichts geschieht. Ich frage Mike, ob es Sinn macht nachzulegen,

    da ich ja die zweite Dosis gleich wieder ausgeschieden hatte.

    Er stimmt zu und schenkt mir weitere 140 Milliliter nach.

    Ich vertrage es nun sehr gut und warte weiter.

    Nichts geschieht.

    Ich denke: „O.k. Ayahuasca hat mir wohl nichts mehr mitzuteilen.“

    So etwas kann durchaus vorkommen.

    Ich überlege: „Scheinbar wurde ich am Vortag ausreichend geheilt“.

    Es war ja auch so, das ich mich in Ordnung fand,

    als ich mich an Tag 2 im Badezimmer-Spiegel sah.

     

    Bei mir scheint jetzt wohl alles zu passen.

    Oder bin ich Mittlerweile so abgestumpft ? Zu verkopft ? Zu viel Ego?

    Denn, das Beste ist, man lässt möglichst los.

    Ein wenig ärgere ich mich, bin aber bereit die Entscheidung der Pflanzen zu akzeptieren.

    M. liegt neben mir und erlebt gerade eine starke Krise.

    Katharsis. Das schlechte muss hochkommen um es anschliessend entfernen zu können.

    Mike und Walpurga eilen M. zu Hilfe. Es geht Ihr sehr schlecht.

     

    Bei den anderen beiden Weggefährten, schien sich auch eine Menge zu tun.

    Nur bei mir nicht.

    Ich denke: "Erstaunlich, wie unterschiedlich die Pflanze bei jedem wirkt“. 

    Bei mir eben gerade nicht.

    Die Wirkung war ja am Vortag schon recht kurz.

    Bei den anderen bis zu fünf Stunden länger.

    Ich warte weiter.

    Ich nehme das Tuch von den Augen und starre auf die Lavalampe.

    Sie steht oben auf dem Regal.

    Ein kurzer Impuls.

    Der Raum dehnt sich für einen kurzen Moment...

    Ich lege das Tuch wieder über meine Augen.

    Mittlerweile sind fast 3 Stunden vergangen.

    Langsam erscheinen sie wieder. Schemenhafte Muster.

    Schälen sich aus dem Dunkel.

    Feinste ätherische Strukturen.

    Wilder und gezackter als am Vortag.

    Hell Leuchtende Farben, schön, bizarr, und angenehm.

    Alles sehr fein gezeichnet und unfassbar subtil.

    Farben rot, blau, orange.

    Fliessende Bewegungen. Teilweise wie Fische und Schlangen. Gemächlich.

    Ich sehe die vertrauten, sich schnell drehenden, feinst gegliederten Spiralen

    unterschiedlicher Größen. Von Anfang an mit hunderten Spiralarmen.

    Weitere Reparaturarbeiten. Völliges Vertrauen das sie das richtige tun.

    Die Spiralen rotieren unglaublich schnell, wie göttliche Bohrmaschinen.

    Ihrer Mitte entspringt wieder gleißend helloranges Licht.

    Alles wird mit hoher Geschwindigkeit bearbeitet. Als hätten sie es eilig.

    Dann wieder schöne Muster, Farben und Flächen

    Graue Flächen, mit sehr kleinen Löchern, gleichmässig perforiert.

    Netzartige homogene Strukturen. Gewellt und von verschiedenen Farben durchsetzt.

    Meist Erdfarben. So geht es eine Weile.

     

    Ich fühle wieder diesen sanften Druck unterhalb des Solarplexus.

    Wie am Vortag. Nur etwas stärker. Ich habe das Gefühl die Farbspiele (nicht aber die Spiralen)

    sind dazu da um mich abzulenken.

    Ich frage mein Krafttier, den Kojoten, ob er bei mir ist. Die Antwort ist ja.

    Er hält sich aber im Hintergrund. Ich bekomme Ihn nicht zu sehen.

    Nur kurz. Schemenhaft.

    Die Bilder beginnen zu wechseln. Bekommen etwas negatives.

    Immer wieder Totenschädel, Gebeine oder leicht verrückt wirkende Masken.

    Weit weg. Schubweise. Sie versuchen sich durch die Muster nach oben zu arbeiten.

    Gleich aussehende Embryos in Kokons. Ich fühlte, das war ich. Alles in schwarzweiß.

    Es wird wieder bunter.

    Farbbänder ziehen schlangenartig, direkt an meinen Augen vorbei.

    Links sehe ich, in feine, homogene Netztstrukturen eigebettet, etwas ungut anmutende Gesichter.

    Ich denke o.k. jetzt kommt wohl langsam der harte Teil der Reise.

    Ich habe keine Angst.

    Ayahuasca ich vertraue Dir. Du weisst sicher was zu tun ist. Ich gehe mit dir.

    Brechreiz. Ich sage innerlich, nein zu früh. Er verschwindet.

     

    Ich vertrage die Flüssigkeit nun sehr gut und merke wie ich zu gähnen beginne.

    Reisse meinen Mund weit auf. Merke, das mein Körper versucht etwas loszuwerden.

    Gähne immer wieder. Stosse viel Luft aus. Beginne mich herumzuwälzen.

    Jede Position ist unbequem.

    Das Gähnen wird zur Stossatmung. Nun zeigen sich mir parasitenähnliche,

    glibbrige ungefähr 20 cm grosse, dunkelgraue Tierchen mit Bartelartigen Auswüchsen,

    wie bei einem Wels. Gleichgültig liegen sie da.

    Sie haben ungefähr die Form von lang gezogenen Kaulquappen. Keinen Mund.

    Drei dunkle schwarze Augen mit Augenlidern, an beiden Flanken.

    Es werden immer mehr. Unterschiedliche Größen und sich unterscheidende Arten.

    Alle grau bis dunkelgrau. Viele geisterhaft, körperlos.

    Sie kommen aus allen Winkeln meines Körpers und versammeln sich unterhalb meines Solarplexus im Bauchraum.

    Ich denke: "Kommt nur. Jetzt geht es Euch bald an den Kragen".

    Stossatmung. Stärker werdend.

    Ich beginne animalische, bedrohliche Laute von mir zu geben.

    Die Wesen fangen an, in mir hoch zu wandern.

    Mit jeder Atmung werden ein paar wenige über den Mund ausgeschieden.

    Ich nehme meine Hände und helfe nach. Ziehe sie heraus.

    Ich kann, in kurzen Augenblicken, leicht fühlen wie sie meine Hände streifen.

    Ich öffne die Augen. Sehe, wie sie sich an meinen Hosenbeinen festhalten.

    Nicht weg wollen. Ich streife sie ab. Sie lösen sich auf.

    Ich merke, die restlichen Parasiten, und es waren noch einige, weigern sich meinen Körper zu verlassen. Ich denke: "O.k. Euch kotz ich jetzt aus. Ihr Mistviecher!“.

    Ich nehme den Kübel und übergebe mich mehrmals heftig.

    Totale Erleichterung breitet sich aus. Ich fühle mich seelisch 10 Kilo leichter.

     

    Meine Weggefährten fragen mich, ob alles o.k. ist.

    Ich sage: „Danke ja, ich habe gerade das Böse ausgekotzt.“

    D. fragt mich auf Steirisch: „Mogst an Tö?“

    Ich verstehe nicht und frage:“Was heißt das auf Hochdeutsch?“

    O. Antwortet: “Ob Du einen Tee magst?“

    Wir alle lachen.

    Ich bin schwach auf den Beinen. Der erste Versuch aufzustehen scheitert.

    Ich sehe an mir herunter. Wieder dieses fein perforierte hellgrau.

    Meine Hände, die Umgebung, alles. Transzendent.

     

    M. liegt neben mir. Ich frage, ob es ihr besser geht. Ich höre ein erleichtertes „Ja“.

    Sie fragt, wie es mir geht.

    Ich sage: "Da kam ein Haufen Mist aus mir raus. Unglaublich.".

    Sie sagt: "Ich musste durch die Hölle gehen. Ich hab sie noch gesehen und Tschüss zu denen gesagt“.

    Ich antworte: "Zu denen sagt man nicht Tschüss" ( Später sollte ich erfahren, daß Sie nicht die dunklen Wesen meinte, sondern das Ayahuasca und dessen Spirits. )

    und überlege:

    „Wahnsinn,wie lange mich diese Viecher wohl schon besetzt hielten. Und so viele!“.

    Schwer zu beschreiben, aber diese Parasiten sind auf infame und doch primitive Weise raffiniert. Täuscher. Energiesauger. Blockierer. Parasiten eben.

    M. fragt:"Hat dich das Ayahuasca nun verlassen?".

    Ich weiss es nicht, lege mich wieder auf den Rücken und wir nehmen uns an der Hand.

    Es tut wahnsinnig gut. Energie fliesst. Ich liege eine Weile da. Merke das da noch was ist.

    Etwas dunkles.

    Meine Atmung wird wieder stärker. Immer stossartiger. Nun sehe ich einen großen Raum.

    Weiss und teilweise hellgrün gestrichen.

    Die Decke mit mehreren Gewölben. Leere. Besenrein. Es ist eine angenehme Leere.

    Platz, sie neu zu befüllen. Möglichst mit etwas mehr Vorsicht.

    Ich merke, ganz sauber ist der Raum noch nicht.

    Sehe, das sich noch ein grauer „Sechsäuger“ versteckt hat. Ich vernichte ihn.

    Kann mich aber nicht mehr erinnern wie.

     

    Wieder beginnt die Stossatmung. Der Raum verschwindet. Wieder heilende Lichtspiralen.

    Nur kurz. Links oben sehe ich plötzlich ein mächtiges dunkelgraues, weit gespreiztes Flügelpaar. Wie ein lebender Totem. Ein mulmiges Gefühl breitet sich aus.

    In mir wird die Vermutung wach, dass es unter den Parasiten so eine Art Alphatier geben muss.

    Eine Art Mutterparasit.

    Kurz sehe plötzlich Ayahuasca. Geschlechtsneutral.

    Ein oben abgerundeter Kegel mit neutralen, rauteförmigen Augen welche gleichgültig

    und ruhend in die Ferne gerichtet sind. Ayahuasca ist sehr gross. Rotierend.

    Stoisch und gelassen. Wissend, was zu tun ist. Erdfarben, braun, grün, kaki. In mildem Licht.

    Ich betrachte es kurz, wie aus der Ferne einen großen Berg.

    Der Korpus breitet sich, nach unten hin, zu einer weiten Ebene aus.

     

    Jetzt taucht es direkt vor mir auf. Das Alphatier. Ungefähr 50 cm lang.

    Flach wie ein Rochen. Einem Limulus (Urzeittier) ähnlich.

    Dunkelgrau. Es besitzt mehrere unterschiedlich große Augen, schwarz, ohne Lider.

    Am vorderen Viertel des Kopfes, in der Mitte, eine schwarze Furche mit wenigen,

    ebenso dunklen, seitlichen Abzweigungen. Wir sehen uns an.

    Ich merke schnell, wir beide sind genau gleich stark.

    Ich fordere es auf meinen Körper zu verlassen.

    Es antwortet, dass es meinen Körper mein ganzes Leben lang nicht verlassen wird.

    Die Konversation findet per Gedanken statt.

    Ich denke übermütig: "Das werden wir ja sehen".

     

    Mein Atem beginnt wieder stärker zu werden.

    Immer tiefer sauge ich die Luft ein. Mein Brustkorb füllt sich mit Kraft.

    Eine indianische Kraft. Die eines Häuptlings.

    Die eingeatmete Luft vibriert, flirrt in einem dschungelartigen Rhythmus

    und wird in feinste Kanäle meines Körpers verteilt.

    Nie habe ich so etwas erlebt. Alles ist frei und rein.

    Ich atme ein und aus, in tiefen langen Zügen.

    Gewaltig. Mächtige Kraft steigt in mir auf.

    Ich beginne das Alphatier mit einem tiefen grollen zu bedrohen.

    Ein mächtiges kraftvolles, bedrohliches dunkles Knurren.

    Ich befehle ihm meinen Körper zu verlassen.

    Es hat keine Angst und fragt gelassen: "Nur weil du es sagst ? Warum sollte ich ?".

    Stossatmung. Minutenlang.

    Ich halte mittlerweile mit beiden Händen M´s Hände.

    Es ist wahnsinnig schön und gut dass sie da ist.

    Sie streichelt meine Schulter. Fragt nach. Lässt mich in Ruhe.

    Ich fühle, wir werden für immer eine Verbindung haben.

    Freundschaftlich.

     

    Mich schüttelt es und ich zittere am ganzen Körper.

    Ayahuasca erledigt nun die letzten notwendigen Arbeiten.

    Im Hintergrund höre ich mantragleich, rhythmisch: Ayahuasca, Ayahuasca, Ayahuasca...

    Ich wälze mich. Winde mich. Bäume mich auf.

    Wie bei einem Exorzismus.

     

    Der Alphaparasit bleibt völlig unbeeindruckt.

    Ich merke, dass ich keine Chance gegen es habe.

    Ich will nicht aufgeben...

    Ayahuasca jedoch, beginnt jetzt mich zu verlassen.

    Das geht immer sehr schnell.

    Ich bin völlig erschöpft...kann trotzdem eine ganze Weile nicht einschlafen...

    Schade, denke ich...ich bin nicht komplett gereinigt und gerade das Alphatier wurde ich nicht los...

    Dieses hässliche Ding ist immer noch in mir....

     

    Tag 4

     

    Dieses Wesen ist ein Teil von mir, erklärt Mike im Nachgespräch am morgen.

    Gut und böse, Licht und Dunkel stecken in jedem...

    Ying &Yang sind eben eine Einheit.

    Genau so ist es...auch diese Erkenntnis ist äußerst wertvoll.

    Sicher wusste ich vorher schon davon. Wenn man es jedoch erlebt, ist das noch mal etwas anderes.

    Dieses Ding steht für meine dunkle Seite. Wird immer ein Teil von mir bleiben.

    Die einzige Waffe: Ich sollte es möglichst wenig füttern. Dann bleibt es schwach.

     

    Ayahuasca hat enormes und beindruckendes bewirkt.

    Eine unglaublich beindruckende Heilpflanze. Eine Art universelle höhere Intelligenz.

    Ich hoffe, ich kann den neu geschaffenen Raum in mir sinnvoller und bewusster neu befüllen.

    Es liegt an mir. Die Zeit wird es zeigen...

     

    Nachwort:

     

    Seit 3 Tagen bin ich nun wieder zuhause.

    Es fällt mir schwer, mich unter Leuten aufzuhalten.

    Ich kann sehen wie besetzt Sie sind. Von diesen Parasiten entkräftet.

    Es ist so eine Art „Aura sehen“. Ich hoffe, das gibt sich langsam.

     

    Das was ich bekam, war völlig unerwartet und ganz anders als ich mir das so vorgestellt habe.

    Keine Antworten wie: Tu dies, tu das. Mach es so oder so. Das machst Du richtig,

    das machst Du falsch....

     

    Keine Filme die abliefen. So gut wie keine Begegnungen mit Menschen oder irdischen Tieren. Nur kurz. Mir nahstehende Personen.

    Bei allen konnte ich Ihren Zustand erkennen.

    Keine irdischen Landschaften oder Orte.

    Keine früheren Leben.

     

    Vieles von dem Beschriebenen passierte in sehr kurzen Momenten.

    Bei beiden Ritualen hörte ich häufig einen gleichmässig auf und absteigenden Ton

    im Hintergrund. Beim ersten mal deutlicher, manchmal vermischt mit Urwaldgeräuschen

    und klackernden Tönen. Beim zweiten mal ohne Urwaldgeräusche und nur sehr leise.

     

    Ich rauche immer noch. Aber weniger. Oft mache ich die Zigarette ab der Hälfte wieder aus.

    Trinke immer noch gerne mein Bier.

    Der Suchtdruck hat sich jedoch deutlich verringert.

    Ich habe keine Lust mehr auf bestimmtes Essen.

    Mehr Lust auf gesundes. Bin gut gelaunt.

    Doch, immer noch brauche ich den Schutz meiner eigenen vier Wände.

    Ich sage jetzt schneller und bestimmter meine Meinung.

    Ich bin wieder bei mir selbst.

    Ich versuche das Beste daraus zu machen...

    Ich bin gespannt, welche Auswirkungen sich noch zeigen werden.

    Immer noch fühle ich mich etwas geschwächt. Wie nach einer Operation.

     

    6 Wochen später:

     

    Alles hat sich wieder normalisiert.

    Das „Aura sehen“ hat, zum Glück, nach wenigen Tagen aufgehört.

    Das Gefühlschaos, meine Ex-Freundin betreffend, hat sich komplett gelegt.

    Ich bin immer noch ich selbst und stehe zu mir und dem was ich mache.

    Ich fühle mich klarer und direkter.

    Immer wieder gibt es Momente, in denen ich spüre wie die Medizin weiter in mir wirkt.

     

    Ich weiß auch, der ein oder andere Parasit wird sich, im Laufe der Zeit, wieder einnisten.

     

    Ich werde mich wohl weiter mit Schamanismus beschäftigen.

    Der Gedanke, das es sich hier um eine Naturreligion handelt, gefällt mir.

    Wie Mike sagte:“Ayahuasca hat einen Anfang, aber kein Ende.“

    Das kann ich nur bestätigen.

     

    Danke Mike! Danke Walpurga! Seid meiner Liebe zu Euch gewahr!

     


    Teilnehmer(in) hat am Feb.27 2017 am Ayahuascaritual teilgenommen.
  • Erfahrungsbericht 17 von Christine K., Ing. 51 J., Maria Enzersdorf, A,

    Jan.27 2017

    Erfahrungsbericht von Christine K., Ing.

    Meine Lieben,

    es ist jetzt schon über ein Jahr her, seit ich bei euch zum Ayahuasca-Ritual war. (Oktober 2015)

    Es war mir zwar schon ziemlich bald danach klar, was für ein Geschenk ich dabei erhalten habe, aber es hat doch fast ein Jahr gedauert, um mir in der ganzen Fülle und Tiefe darüber klar zu werden.

    Alles, was ich seitdem erfahren habe, bestätigt alles, was mir Ayahuasca gezeigt hat:

    Wir können unsere DNA über unsere Gedanken jederzeit neu programmieren, unser Erbgut ist nicht unser Schicksal.

    Was man sich wünscht, in Gedanken erträumt, visioniert, wird sich manifestieren.

    Es lohnt sich, der inneren Führung kompromisslos zu vertrauen, sie anzunehmen und sich danach auszurichten, es geschehen gerade die wunderbarsten Dinge in meinem Leben.

    Ich habe mich noch nie so entspannt, leicht, so unbeschwert und so sicher gefühlt. Und das, obwohl ich noch immer in meinem alten Job und in meinem alten Körper stecke. Mein Geist hat sich verändert und alles ändert sich. Einstmals angespannte Beziehungen sind nun easy-going, Schwierigkeiten mit gewissen Arbeitssituationen lösen sich in Wohlgefallen auf, Möglichkeiten tun sich auf, meine Spiritualität und mein Wissen zu teilen, weiter zu geben, inspiriert und inspirierend zu arbeiten, fruchtbare Verbindungen jeglicher Art aufzubauen. Meine Sinne sind so offen wie noch nie, plötzlich fallen mir Dinge in den Schoß, auf die ich nie zu hoffen gewagt hätte. Es ist einfach wunderbar.

    Ich arbeite seit Anfang 2014 mit schamanischen Techniken, bis heute regelmäßig und intensiv. Das ist mir wichtig zu sagen, weil diese Arbeit einen großen Anteil an meiner Veränderung hat und weil die Information, die Ayahuasca bereitstellt auch auf fruchtbaren Boden fallen muss, um seine Wirkung zu entfalten. Einfach zufliegen tut einem nichts im Leben.

    Wenn ich das so sagen darf: das Aya-Ritual bei euch war dabei aber ein richtig großer Katalysator, es hat unglaublich viele Dinge in Gang gebracht, sozusagen geboostet. Was mir da in Warp-Geschwindigkeit vermittelt (fast bin ich versucht zu sagen: eingetrichtert ;-)) wurde, ist sagenhaft. Und es hat jetzt über ein Jahr gebraucht, bis ich das alles einigermaßen verinnerlicht habe. Von verstanden kann dabei noch keine Rede sein ;-)

    Ich danke euch beiden von ganzem Herzen und werde sicher wieder - wenn die Zeit dazu gekommen ist - auf ein Aya-Ritual bei euch vorbeikommen. Ihr seid die Besten!

    Da meine Worte nicht annähernd beschreiben können, was ich durch Aya sehen und erfahren durfte, habe ich es mit einem Bild versucht. Auch das ist nur ein müder Abklatsch, denn es zeigt nur, was zu sehen ist, nicht aber, welche Information in diesen Bilder mitgeliefert wurde. Diese Information ist so gigantisch, gewaltig, allumfassend und lebensverändernd, dass man sie nur erfahren und eigentlich nicht wiedergeben kann.


    Teilnehmer(in) hat am Jan.27 2017 am Ayahuascaritual teilgenommen.
  • Erfahrungsbericht 16 von Markus W. 36 J., Wien, A,

    Jan.9 2017

    Erfahrungsbericht von Markus W.

    Meine Reise in mein Inneres, die Begegnung mit Teilen meiner wahren Selbst!

    Mir ist klar, dass dieser Erlebnisbericht die Grenzen ein wenig sprengt. Aber auch deswegen sind wir unter anderem hier, die Grenzen zu sprengen, sich seiner Ketten und Fesseln zu entledigen und endlich zu leben beginnen. Dieser Bericht fällt enorm umfangreich aus und dies hat den Sinn die ganze Geschichte zu verstehen sowie miterleben zu können. Ich sehe mir doch auch nicht ein halb abgeschnittenes Bild an und rege mich dann auf weil ich das große Ganze und sodann auch den Sinn dahinter nicht verstehen kann.

    Vorab soll gesagt sein das die bloße Einnahme von Ayahuasca nicht unbedingt all dies alleine ermöglicht. Man darf sich dessen bewusst sein Dinge im Leben verändern zu wollen, loslassen zu können und dabei auch bereit sein seinen Schattenseiten, unliebsamen Dingen sowie Schmerz zu begegnen. Dagegen anzukämpfen macht wenig Sinn, denn so klammere ich an Altem fest. Es war sicherlich nicht so einfach wie ich hier schreibe, aber die Früchte werden hauptsächlich nur dann geerntet wenn man diesen Weg mit Vertrauen und Hingeben beschreitet, bestmöglich nichts bekämpft, sich nicht wehrt um am Ende loslassen und neu integrieren zu können.

    So, nun geht meine Geschichte, die Reise zur Begegnung meiner Selbst endlich los!

    Nach der Einnahme von Ayahuasca um ca. 18.45 Uhr begab ich mich in eine entspannte Position, halb sitzend und halb liegend, und bedeckte meine Augen mit einem Tuch, um mich meiner Reise hinzugeben. Es dauerte nicht allzu lange, als sich körperliche Signale meldeten. Vorwiegend betraf dies meinen rechten Unterarm und meine rechte Hand, die unterschiedliche Zustände durchliefen. Zuerst wurde mein Arm extrem schwer, sodass ich absolut keine Lust hatte ihn nur 1cm zu heben, dann begann er stärker zu kribbeln, warm zu werden, sich anzuspannen, kalt zu werden um letztendlich mit dem Gefühl verbunden zu sein, das er randvoll mit Energie gefüllt wird. Wofür dies alles war, wusste ich zu diesem Zeitpunkt absolut nicht. Um ein Zeitgefühl zu bekommen reden wir hier von ca. 4 Stunden in dem sich das alles abspielte.

    Jetzt beim Schreiben fällt mir passend dazu eine besondere Rede von Steve Jobs an der Stanford Universität ein wo er sagte, du kannst die Punkte erst dann verbinden wenn du zurückblickst. Quasi, der Sinn wird erst irgendwann später erkennbar sein.

    Es war in etwa Mitternacht, als ich das Gefühl hatte das mein Arm so stark wie nie ist und vieles im Stande ist zu bewältigen, mich bei meiner Reise zu unterstützen. Bis hierher geschah alles nur auf der körperlichen Ebene. Keine Bilder, keine Visionen! Als dieser Prozess beendet war, dachte ich das war es vorerst einmal und versuchte mich schlafen zu legen. Etwa 30min später tauchte ich ab in tief unbewusste Bereiche von unvorstellbarem Ausmaß mit geistigen und spirituellen Elementen.

    Es wurden mir als grobe Orientierung 4 Themenbereiche in Form von Worten aufgezeigt, welche bei meiner Reise auf mich warten würden.

    LOSLASSEN, ANNEHMEN, RUHE, NEIN sagen

    Diese Geschwindigkeit mit der Bilder und Erlebnisse aus meiner Vergangenheit an mich herangetragen wurden, erlaubte es mir nicht mich im Nachhinein an all das Erlebte zu erinnern. Ich kam mir vor wie auf einer Reise mit Lichtgeschwindigkeit. Dennoch hatte ich das Gefühl, das alles verarbeitet, erlebt und integriert wurde. Etwas wesentliches was ich jedoch wahrnehmen konnte war der ständige Wechsel von angenehmen Augenblicken bis hin zu massivster Übelkeit und unwohl sein. Anfangs war dies sehr ungewohnt, negative Emotionen und Zustände auszuhalten und geschehen zu lassen, womit ich mich auch vorerst gegen gewisse Geschehnisse zu wehren versuchte. Doch mit Fortdauer der Zeit fiel mir das Zulassen und Annehmen des unwohl seins immer leichter. Ich konnte mich alledem somit immer mehr hingeben. Je weniger ich mich dagegen wehrte, desto schneller durchlief ich auch die unangenehmen Erlebnisse und Körperzustände. Und jedes Mal, wenn die unangenehmen Zustände vorüber waren, folgte ein tiefe  r Atemzug und das erlebte war dadurch integriert oder losgelassen. Dieser Wechsel von angenehmen Gefühlen bis hin zu massiver Übelkeit war begleitet von vielfältigsten Themenbereichen die so wie es scheint, auf mich warteten. Mit jedem durchlebten Thema wurden die Gefühlsintensitäten ein wenig heftiger. All das geschah bis etwa 03.30 Uhr in der Früh. Ich kann hierbei wirklich keine Details aufzählen, weil alles so schnell ging das ich mich teilweise nur mehr an Worte erinnern kann wie z.B. nicht zu bewerten, nicht zu verurteilen und den zuvor genannten Hauptthemen ging.

    Als eine Art Lebensphilosophie oder Lebensmotto wurde mir dann folgendes präsentiert:

    Bleibe im Moment, lebe den Augenblick, pure Liebe

    So ähnlich wie die Kinder, die sich keine Sorgen machen was später oder morgen ist. Sie leben einfach so dahin, nach ihrem Gefühl und ihrem Herzen. Und deren Leben ist leicht und unbeschwert. Und dann kommen wir als Erwachsene, deren Leben meist schwer und voller Probleme ist weil das Denken überhandgenommen hat und wollen den Kindern erklären wie das Leben und die Welt funktioniert. Irgendwie schon ein wenig paradox!

    Soweit man das sagen kann, konnte ich bis hierher alle mir zugetragenen Themen erfolgreich durchlaufen. Ich traute mich also in allem was mir bisher begegnete, hinter den Vorhang zu blicken. Es war sicherlich nicht lustig, aber im Nachhinein bereichernd wie kein anderes Erlebnis meines bisher irdischen Lebens.

    Doch dann kam, wie sollte es auch anders sein, der bisher größte Brocken auf mich zu. Im Nachhinein kam mir das so vor, als wenn alles zuvor erlebte quasi eine Art Vorbereitung auf das nun letzte Thema dieser heutigen Reise sein sollte. Die Beziehung zu meinem aus der Jugendzeit besten Freund stand nun auf dem Prüfstand. Zuvor muss ich noch erwähnen, dass ich die letzten Jahre meinen Alkoholkonsum aufgrund vieler Ereignisse und der damit verbundenen Unlust zu Saufen drastisch reduziert habe. Nicht wegen gesundheitlicher Bedenken, es war schlicht und einfach die Unlust Alkohol zu trinken. Bis zu dieser Wende war für mein Umfeld alles in Ordnung, jedoch seit dieser Veränderung hatten auf einmal viele Menschen damit ein Problem, dass ich fast keinen Alkohol mehr trinke, so auch mein bester Freund. Wir sprachen dieses Thema nie wirklich an, wahrscheinlich aus Angst dass die Wege auseinandergehen würden und auch der Erkenntnis, dass die Basis unserer Freundschaft auf Alkohol aufbaute. Seh  r beängstigend! Es war also ein ständiges hin und her, ein Versteckspiel, Manipulation, uvm.

    Zurück zur bildgebenden Reise. Dieses Thema begegnete mir als mächtigster Brocken und es sollte sich herausstellen, dass es das letzte für diesen Abend sein sollte. Das Thema und der besagte Freund standen bildgebend in einiger Entfernung vor mir und um hierfür Antworten zu erhalten war es notwendig sich dem anzunähern um hinter den Vorhang blicken zu können. Doch ich konnte nicht wirklich näher kommen, die Angst davor war anscheinend zu groß. Ich betrachtete die Situation aus unterschiedlichen Blickwinkeln, mal von vorne, mal von der einen und dann wieder von der anderen Seite. Aber immer im selben Abstand, wie wenn man einen Kreis zeichnen würde und ich mich auf diesem Radius bewegen würde. Dies ging sicherlich mindestens 45min. so hin und her. Plötzlich wurde mir so übel das ich mich aufrichten und übergeben musste. Da ich mich nicht weiter herantraute, dies aber scheinbar nicht endlos so weitergehen konnte, wurde mir symbolisch durch das Übergeben aufgezeigt das es Zeit war loszu  lassen was ich mit dieser automatischen Handlung auch machte, weil diese Freundschaft unbewusst über viele viele Jahre hinweg auf Basis des Alkoholkonsums existierte und ich nicht mehr bereit war mich dafür zu verstellen. Es war ein mächtiges leidvolles Thema mit enorm viel Schmerz. Im Anschluss musste ich 30 bis 45min weinen, um danach in Frieden, Annahme und bedingungsloser Liebe Eins zu werden. Ich lag mit dem offenbarten Thema (Kübel samt Inhalt) einige Zeit in inniger Umarmung und voller Liebe im Bett. Dieses Thema hatte alles in sich von Loslassen, Annehmen, Ruhe, NEIN sagen und abgrenzen. Es war das Gefühl bedingungsloser Liebe zu meinem Freund, egal ob er mich liebt oder nicht, ob er mich anpöbelte oder nicht, ob er die Situation annehmen konnte oder nicht, es war einfach nur PURE bedingungslose LIEBE. Kein wenn, kein aber, kein bewerten, kein hinterfragen, uvm. Ich schwöre euch, es gibt keinen schöneren Zustand als diesen!

    Diesen Zustand fühlen zu dürfen werde ich mein ganzes Leben nicht vergessen und er dürfte sich auf gewissen Ebenen durch dieses Erlebnis manifestiert haben, da sich im Alltag, in Beziehungen, in der Art und Weise zu leben und zu lieben fühlbar etwas verändert hat. Forderungen, Bedingungen, Erwartungen, Bewertungen, uvm. all das hat mit reiner Liebe nichts zu tun. Dies zu wissen ist die eine Sache, aber es zu fühlen und wirklich zu leben mit purer Lust und nicht mit Willenskraft ist ein überdimensionaler Unterschied. Wir alle wollen vieles mit Willenskraft erzwingen. Nach diesem Erlebnis ist meiner Meinung nach nur der Weg der Lust nachhaltig und tiefgreifend verändernd. Diesen Unterschied durfte ich auf meiner Reise erleben und ich spreche hierfür meinen tiefsten Dank aus mit inniger Liebe und Verbundenheit für all das erlebte.

    Doch meine Reise war noch nicht ganz zu Ende. Nach dem Loslassen, Zulassen uvm. wurde wie es so scheint Platz gemacht für Neues, bezugnehmend auf dem was nun folgte. Ich schätze es war so in etwa 5 Uhr in der Früh.

    Ich folgte meinen Impulsen um in verschiedenen Positionen von Halbseitlage, Vierfüßler, Hocke, Kniestand und Türkensitz erstaunliche Wahrnehmungen erleben zu dürfen. Dies alles ereignete sich ca. in einem Zeitfenster von 2,5 h. In diesem Zeitraum war es wahrzunehmen, dass viele Teile von Organen bis hin zu vollständigen Erneuerungen geschehen durften und jedes Mal mit einem tiefen automatischen Atemzug das Neue integriert bzw. gefestigt wurde. Ich erspare euch die detaillierte Aufzählung des Ablaufes für jedes Organ, aber dass des Herzens möchte ich euch nicht vorenthalten.

    Warum dies des Herzens?

    Weil ich seit 1 bis 2 Jahren mal mehr, mal weniger, mal gar nicht morgens beim Aufwachen für 1 bis 2min. Herzrasen hatte und in meiner Begegnung mit dem letzten Thema Freundschaft so klare Bilder aufgezeigt wurden, dass dies der ursächliche Zusammenhang für mein Leiden war, welches mir mein Herz in Form körperlicher Signale mitteilen wollte. Es sind zwar erst einige Tage seit diesem Erlebnis vorüber, aber ich kann mit voller Bewusstheit sagen, das durch das durchleben dieses Themas auch die Symptome des Herzens gelöst worden sind. Jetzt gilt es dies nur noch in den Alltag zu integrieren und zu leben.

    Das Herz wurde in meiner Reise zuerst mit einem Schleier voll mit Regenbogenfarben bedeckt und überhüllte die ganze Oberfläche. Nachdem sich all dies passend integriert hatte, strömte ins Innerste des Herzens unendlich viel Energie und Liebe. Warum sich das Herz so ausgeprägt herauskristallisierte kann ich nur vermuten. Ich nehme an, dies hat den Sinn der bedingungslosen Liebe wieder ein Stück näher gekommen zu sein. Der Liebe zu MIR so wie ich bin mich Echtheit und Authentizität. Dann erst ist wahre pure Liebe zu anderen Menschen möglich. So ging es organmäßig hoch bis zum 3. Auge und dem Kronenchakra, welche sich öffneten und Licht in die Umgebung ausstrahlten.

    Zum Schluss wurde mir auch klar, was all dies mit der 4stündigen Anlaufzeit des rechten Arms zu tun hatte. Ich benötigte diese Energie um all diese Themen durchschreiten zu können. Loszulassen (kann man mit der Hand und dem Arm), Annehmen (ebenso), Ruhe bewahren und NEIN zu sagen. All diese Themen können mit symbolischen Gesten durch Hand und Arm ausgedrückt werden. Diese Kraft und Energie begleitete und unterstütze mich also auf meinem Weg.

    Als ich wach wurde bedankte ich mich in tiefer Verbundenheit sowie mit tiefer Dankbarkeit für diese höchst erstaunlichen und bereichernden Erlebnisse und sprach nochmals die Worte:

    Bleibe im Moment, lebe im Augenblick,  pure Liebe

    Anschließend begab ich mich ein wenig mitgenommen und geschwächt zur Toilette, um mich dankbar und gebührend von alten Themen zu verabschieden, indem ich den Inhalt des Kübels mit anschließender Säuberung per Toilettenspülung verabschiedete.

    In aufrechter Sitzposition, es war bereits 07.25 Uhr, saß ich mit tief verbundenen inneren Frieden im Bett um diesen mit Worten nicht beschreibbaren Zustand zu genießen und völlig neu in den Tag zu erwachen.

    In tief verbundener Dankbarkeit,

    herzlichst Markus


    Teilnehmer(in) hat am Jan.4 2017 am Ayahuascaritual teilgenommen.
  • Erfahrungsbericht 15 von Gaby M. 52 J., Berlin, D,

    Nov.4 2016

    Erfahrungsbericht von Gaby M.

    Liebe Walpurga, lieber Mike und liebste Akicita unsere gemeinsame Ayahuasca Zeremonie liegt nun knapp eine Woche zurück. Ich bin immer noch irgendwie in einem Flow, ja fast Tranceartig unterwegs. Es bewegt mich, es rührt mich an, bin immer noch tief verbunden mit dem Spirit, den ich an diesem wunderbaren Tagen erfahren durfte. Reich beschenkt fuhr ich nach Hause, bin in Kontakt mit meinem Krafttier, mit meinem spirituellen Führer - durfte viel lernen, erfahren und ich denke, da festigt sich etwas, dass ich jetzt so noch nicht absehen kann ....... etwas passiert, verändert sich, leise, fast unmerklich auf allen Ebenen meines Seins. Ich möchte Euch von Herzen danken für diese wunderbare Erfahrung, für Eure liebevolle Begleitung und Unterstützung - gerade auch nachts, als es mich heftig durchschüttelte. Auch war es mir eine Hilfe und Freude Akicita um uns zu wissen, sie gab durch Ihre Anwesenheit dem Ganzen etwas entspanntes und verspieltes! ;-) Ihr schafft in Euren Räumen eine heilsame Atmosphäre,  seid aufmerksam und haltet den Spirit entsprechend hoch, geht liebevoll mit Euch und den Gästen um, umsorgt, hegt und seit wohlwollend in Kontakt. Ich  möchte diese Tage bei Euch nicht missen und kann eine solche Zeremonie nur weiter empfehlen, jedoch finde ich, dass ein gewisser Grad an Offenheit, Hingabefähigkeit und Ernsthaftigkeit für solch eine spirituelle Praxis wichtig ist. 1000 Danke schön nach Wien an Euch Lieben - Ihr macht das ganz wunderbar und hoffentlich auch noch recht lange  :heartpump:

    alles alles Liebe, Gaby


    Teilnehmer(in) hat am Oct.26 2016 am Ayahuascaritual teilgenommen.
  • Erfahrungsbericht 14 von Susanne und Simon Schleswig-Holstein, D,

    Jan.4 2016

    Erfahrungsbericht von Susanne und Simon

    Hallo Walburga , hallo Mike,

    es ist zwar schon etwas her aber gerade ist uns wieder einmal diese wundervolle Zeit bei euch in den Sinn gekommen.
    Es war einfach, witzig, besinnlich, entspannend, aufregend, inspirierend, spirituell, gemütlich, lehrreich, bewusstseinserweiternd, nicht mit Worten zu beschreiben.
    Wir haben so viel aus den Tagen bei euch gelernt und in unser Leben integriert.
    Wir profitieren jeden Tag davon.
    Unser Geist und auch unsere Augen haben sich geöffnet, die Augen strahlen etwas aus.

    Simon:
    Ich habe während den Ritualen mit etlichem abschließen können. Mir wurden viele Fragen beantwortet, die mir schon lange im Kopf herumgeisterten, bewusste oder unbewusste. Ich bin jetzt in der Lage mich Entscheidungen und Gefühlen deutlich entspannter zu stellen und diese zu entschlüsseln.
    Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung mit euch dreien und mit Mike und mit Katharina.
    Meine Seele ist wieder komplett und ich umsorge sie sehr! Danke dafür nochmal besonders Walpurga! :-)

    Susanne:
    Auch wenn ich nicht die visionäre Erfahrung von Ayahuasca erlebt habe, habe ich vieles mitgenommen. Ich nehme einiges mehr von meiner Umwelt wahr. Ich sehe die Dinge mit offeneren Augen. Ich fühle mehr in meinen Körper hinein und stehe in größerem Kontakt mit mir selbst. Mein inneres Feuer halte ich, so gut es mir gelingt, am Brodeln.
    Wir gehen unbeschwerter und wacher durchs Leben.

    Wie geht es euch? Wie geht es Akescheta? Wir hoffen ihr habt eure Freude mit- und aneinander!

    Wir planen für das nächste Jahr einen weiteren Besuch in euren vier Wänden ein.
    Und wir wünschen euch nachträglich frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in das nächste Jahr!

    :-)

    Tiefsten Dank
    Susanne und Simon


    Teilnehmer(in) hat am Sep.1 2015 am Ayahuascaritual teilgenommen.
  • Erfahrungsbericht 13 von Frank Sch. 33 J., Ulm, D,

    Oct.25 2015

    Vor langem schon hatte ich von dieser „Sache“ Ayahuasca gehört…

    Es hieß, es würde Heilung bringen und dem Menschen eine ganz neue Sicht auf sein Leben ermöglichen.

    Da ich in solchen Dingen offen bin, suchte ich vor Jahren bereits im Internet nach jemandem der sich damit auskennt. Dabei bin ich auf Spirit & Vision Wien gestoßen.

    Allerdings fehlte mir damals noch der Mut hinzufahren und die Zeremonie mitzumachen. Meine liebe Partnerin versuchte mich noch zu stärken. Sie machte mir den Vorschlag dass wir das gemeinsam erleben können. Aber auch da hatte ich noch zu viele innere Ängste das es zu viel für mich sein können und all so einen Blödsinn. Schließlich Anfang 2013 dann fuhr meine Partnerin selber nach Wien um die Dämonen ihrer Vergangenheit anzugehen.

    Als sie zurückkam war sie wie verzaubert, im sehr positiven Sinne. Sie lachte wieder richtig und schien aus sich selbst heraus zu strahlen. Ihre Unruhe die vorher ständig präsent im Haus gewesen war, war nun Geschichte. Von da an genossen wir unser Zusammensein noch stärker als je zuvor.

    Auch fiel mir auf, dass Sie plötzlich anfing all das was sie nicht mochte auch offen zu benennen.

    Nicht nur bei mir, sondern auch im beruflichen Sinne. Sie arbeitete dann nur noch halbtags und so hatten wir beide endlich wieder mehr Zeit für unsere Lieblingsbeschäftigungen, wie im Wald spazieren gehen, Freunde treffen, zusammen den Sternenhimmel beobachten.

    Über die Zeiten wuchs in mir dann immer mehr der Wunsch es auch einmal zu probieren. Ich hatte mir dafür, brav in meiner bekannten Manier, das Jahr 2016 eingeplant. Meine Partnerin erwartet mittlerweile ein Kind von mir. Und kurz nach der Geburt unseres süßen Sohnes merkte ich plötzlich wie sich meine alten Dämonen wieder bei mir meldeten. Es war fast so, als wollten Sie mir auch dieses neue Glück nicht gönnen! Außerdem merkte ich fast täglich, wie meine Sozialphobie, mein Hauptthema, wieder anwuchs. Dies konnte und wollte ich einfach nicht mehr länger so hinnehmen.

    Tief im inneren konnte ich spüren das es jetzt Zeit für eine tiefe Reinigung mit Ayahuasca sei.

    Also wartete ich bis unser Sohn die ersten Lebenswochen gut überstanden hatte und bat meine Partnerin mit Mike und Walpurga Kontakt aufzunehmen. Und siehe da, es war sogar noch ein Platz für das Ritual im Oktober für mich frei. Dies war mein Platz, es war deutlich spürbar.

    Nun gab es, trotz einiger Angstgefühle von früher noch, keinen Weg mehr zurück. Ich nahm kurzerhand frei und reiste nach Wien an. Am ersten Tag wurde ich von den beiden erst einmal in Sachen Selbstliebe und Krafttier ein gutes Stück weiter gebracht. Beides Themen, mit denen ich bisher nur am Rande vertraut gewesen war. Durch die Seelenrückholung von Walpurga konnte ich plötzlich wieder ein Gefühl der Ganzheit spüren und es flossen auch ein paar Tränen bei mir. Das dunkle Netz in mir begann sich bereits aufzulösen.

    Am nächsten Tag kam der Rest unserer netten Truppe in Wien an und ich lernte die anderen Zeremonie Teilnehmer kennen. Wir wurden jetzt von Mike und Walpurga über alles Wissenswerte rund um die Reinigung mit Mapacho und Ayahuasca aus erster Hand informiert. Dies nahm mir etwas die Ängste die noch in mir brodelten und auch der Umgang mit den anderen Teilnehmern war überaschenderweise angenehm für mich. Die Sozialphobie wurde also bereits zurückgedrängt. Am Abend nahmen wir dann das Mapacho ein und zum Glück konnte ich es bei mir behalten. Als ich dann erbrochen habe war es wie eine Befreiung meines Körpers von all dem was nun nicht mehr zu mir gehören sollte. Man spürte wirklich wie das Gebräu wie ein Schwamm im Körper an allen Stellen wo es notwendig war gewirkt und gearbeitet hatte. Ich fühlte mich einfach 5 Kilo leichter und es war ein großartiges Gefühl.

    Am nächsten Tag wurde das erste Ayahuasca eingenommen. Wobei Schamane Mike sich viel Zeit für jeden von uns nahm um die richtige Dosis herauszufinden. Außerdem hatte er noch ein paar Tricks auf Lager um jeden die für ihn richtige Reise ermöglichen zu können. Die Betreuung durch ihn und Walpurga war allumfassend und man fühlte sich überhaupt nicht mehr fremd, sondern mehr als Einheit, als Familie!

    In dieser ersten der beiden Ayahuasca Nächte konnte ich das Ayahuasca sehr lange im Körper behalten. Auch mein ansonsten immer schnell auftretender Durchfall in besonderen Situationen blieb diesmal zu meiner Freude aus. Ich spürte wie auch Ayahuasca sich in meinem Körper ausbreiten konnte und als ich nach Stunden dann endlich erbrechen konnte merkte ich wie die tiefe Trance begann. Anfangs dachte ich noch, mangels optischen Bildern, ich hätte etwas falsch gemacht. Aber nachdem ich diese menschlichen Gedanken bei Seite schieben konnte, ging es wieder weiter. Ein wohliges Gefühl breitete sich in mir aus und ich bekam sehr schöne Botschaften vom Geist der Pflanze übermittelt. „Das Leben ist nur ein Spiel – Dein Spiel ist Mensch ärgere Dich nicht – Spiele es“

    Dieser Satz zog sich durch die ganze Nacht und als ich am nächsten Morgen erwachte fühlte ich mich großartig.

    Ich bekam Lust auf die nächste Portion…

    Am Nachmittag wurde noch verschiedentlich schamanisch mit jedem der Teilnehmer gearbeitet und wir konnten in vielen Gesprächen unsere Erfahrungen teilen. Als es weiterging, freute ich mich richtig jetzt noch etwas mehr in dieses Erlebnis eintauchen zu können. Diesmal, am letzten Abend, erhielt ich etwas mehr Ayahuasca. Ich genoss wieder das Gefühl mich mit der Quelle verbinden zu können und dieses Mal spielten sich auch spektakuläre Bilder vor meinem geistigen Auge ab. Immer wieder fragte ich innerlich den Geist von Ayahuasca, was er mir diesmal, ganz konkret als Tipps für mein Leben zeigen wollte. Ich musste mich diesmal früher erbrechen, dafür ging die tiefe Trance jetzt auch länger. Ich flog durch das ganze Universum bis zum Kern dessen was wir umgangssprachlich als Gott oder oder „Alles was ist“ bezeichnen. Es war toll und die Ängste lösten sich jetzt komplett auf.

    Es DIE Neugeburt meiner Seele!

    Als nach Stunden die Wirkung langsam zurückging und schon alle anderen schliefen, bekam ich die für mich wichtigen Informationen. „Hass und Wut durften nun gehen – du bist frei“

    Sowie „Heirate Deine langjährige Freundin, der Rest klärt sich noch für Dich“! Mit so vielen, persönlich auf mich zugeschnittenen Botschaften hatte ich anfangs gar nicht gerechnet. Da ich nun aber weiß, dass man auf die Pflanze auch hören sollte, habe ich nach meinem Aufenthalt in Wien meiner Partnerin tatsächlich einen Heiratsantrag gemacht. Sie sagt meine Veränderungen sind spürbar.

    Ich bin immer noch der Alte, aber minus des ganzen Negativen, was vorher noch in mir war. Nun freuen wir uns wieder jeden Tag zusammen, genießen unser Leben mit unserem Sohn und schmieden Pläne für die Hoch-Zeit… Uns verbindet, dass wir beide jetzt schon diese Erfahrungen in Wien machen durften und über die Verbindung auch von unseren Krafttieren haben wir das Gefühl alles in diesem Leben meistern zu können!

    Bedanken möchte ich mich beim Geist von Ayahuasca für die vielen Einsichten und das Nachwirken der Prozesse bis zum heutigen Tage.

    Vielen lieben Dank auch den anderen Teilnehmern und ganz besondere natürlich Mike, Walpurga und ihrer Hündin Akicita Lakota für ihr ganzes Sein und ihre immerwährende Unterstützung.

    Ich empfehle jedem der sich wirklich mit seinen Themen auseinandersetzen möchte für mehrere Tage nach Wien zu fahren und sich auf die Reise seines Lebens vorzubereiten.

    Seid alle gesegnet – A U M.


    Teilnehmer(in) hat am Oct.6 2015 am Ayahuascaritual teilgenommen.
  • Erfahrungsbericht 12 von Hagen

    Sep.22 2015

    Liebe Walpurga,

    Lieber Mike,

    zu Beginn möchte ich mich bei Dir, liebe Walpurga, bei Dir lieber Mike sowie bei Eurer Malamute Hündin Akicta von ganzem Herzen bedanken.

    Ihr ward sehr besorgt um das Wohl der Gruppe und es war schön, bei Euch in Eurer Familie Gast sein zu dürfen.

    Ich schilderte Euch beiden an meinem ersten Tag, was mich unter anderem zu Euch nach Wien führte.

    So war ich schon lange auf der Suche, für mich einen Gottesbeweis zu finden. Damit ich mich leichter meiner Lebensaufgabe stellen kann und den Kampf gegen meinen mir eigenen Weg beenden kann,

    um kraftvoll und im Vertrauen jenen zu beschreiten.

     

    Was mich bis heute doch sehr irritiert, dass meinen zwei Begleitern keine so intensiven Erlebnisse bei Euch geschenkt wurden.

    Vielleicht habe ich, mit meiner von mir so empfundene innerlich verzweifelten Lage Ayahuasca eine so umfangreiche Aufgabe präsentiert, dass die gesamte Energie nur bei mir war !?  ….ich weiß es nicht.

    Dies bedaure ich allerdings sehr, da ich meine beiden Begleiter sehr mochte und mag. Ich hoffe, sie haben auch ihre gesuchte Heilung empfangen.

     

    Es sie noch erwähnt, dass ich ein sehr kopflastiger Mensch bin, wenn auch nicht gewollt. Allerdings beschäftige ich mich schon lange mit spirituellen Themen.

    Beim Ayahuasca-ritual  bei Euch wurden mir ein paar Szenen eingespielt, sie gliederten sich grob in vier Teile

     

    - Ayahuasca wollte mir mitteilen, dass wir der Natur und dem Regenwald großes Unrecht antuen

    - das alle Weltreligionen ein und das selbe darstellen.

    - und dass, das Leben eine Meditation und Gebet sei und meine Tränen die Tränen des Schöpfer wären

    - die anderen Erlebnisse stellten Situationen meines Leben dar

     

    Es hat an allen drei Tagen, jedesmal sehr lange gedauert bis ich mich übergeben konnte und es wollte nicht so richtig in Gang kommen. 

     

    Sobald ich bei am zweiten Abend, nachdem ich das erste Mal in diesem Leben Ayahuasca getrunken habe, auch nur versuchte zu schlucken, auch wenn nur aus Reflex, schnürte es mir sofort den Hals zu.

    Die Botschaft, sollte mir zeigen, dass ich in meinem Leben nicht mehr jede Kröte schlucken darf, brauche…

    Als ich dies empfangen, angenommen sowie verstanden habe eröffnete sich mir eine Kathedrale aus Musik, Licht, Farbe, Wärme und unerschöpflicher, bedingungsloser Liebe. 

    Diese Einheitserfahrung  hat mich so ergriffen, dass ich mich darin ausdehnen wollte, es war auch das Tor um aus der Eingrenzung zu gelangen, daran wollte ich die ganze Welt teilhaben.

    ( dies war dann wohl der Zeitpunkt, als ich unbedingt raus wollte …!?  Es war mir nicht mehr möglich zu steuern, ich wurde gesteuert , sehr merkwürdig was das war. )

     

    Es folgten Wahrnehmung von Illusionen in meinen Leben.

    Szenen aus der Beziehung mit  meiner Ex.

    Es war mir nicht möglich in meine Energie zu bleiben, sobald ich auch nur etwas in meine Energie zurück zu gelangen versuchte, so wurde jene  sofort abgesaugt.

    ( Ich habe Sie ( meine damalige ),  bedauerlicherweise als sehr finster wahrgenommen. ) In meiner Energie waren viele natürliche Farben präsent. 

    Ich fühlte mich wie damals im Wohnzimmer  unserer gemeinsamen Wohnung meine Ex, unsere gemeinsamen Kinder und unser damaliger Hund nahmen mir ständig die Energie.

    Sie wollten mich in eine illusionäre „ Realität „ führen….

     

    Ich wurde immer matter und die Farben waren verschwunden, es wurde immer dunkler, sowie kälter. Ich hatten das Gefühl, als wäre ich ich einem endlosen Zyklus von Leben und Sterben gefangen.

    Diese, immer gleichen Szenen wiederholten sich unzählige Male. Auch wurde die Umgebung immer virtueller. 

    Als Ihr mich ja zurückholen wolltet, mir Traubensaft geben habt, schmeckte dieser auch sehr synthetisch, es machte mir Angst. Ich hatte das Gefühl, durch mehrere Inkarnationen zu gehen. 

    Da ich meine Aufgaben nicht erfüllt habe wurde ich immer wieder in die gleichen Lebensumstände geboren, dabei spielten die Pfauenfedern eine elementare Rolle. Jede Feder entsprach einem Menschenleben 

    ( Dies war dann die Passage, als ich schrie /  rief „ es kotzt mich an „. )

    Ich sollte etwas erschaffen bzw. in meine vollen Entfaltung gehen. Ich war Schöpfer und sollte die Musik der Schöpfung komponieren. ( ich sang ja wirklich :-) , „genau, genau ich weiß bescheid ich bin der Pfau."

    Allerdings profitierten nur die dunklen Mächte, denn sie nahmen mir jedesmal das Erschaffene.

     

    In einer weiteren Wahrnehmung nahm ich sehr intensiv meinen im Februar 2014 verstorbenen Vater war, er wollte mir zeigen, dass wir alle Götter und erleuchtet sind. Auch das düstere war /  ist Teil des göttlichen nur auf einer anderen Ebene.

    Es war atemberaubend. Ich vermute mal, es wird nun eine Weile benötigen, all dies wirklich zu verstehen.

     

    Eine weitere Erfahrung blieb am zweiten Tag jedoch aus, später wurde mir  auch klar warum. Ich habe aus Angst, die Szenen von ersten Tag würden sich wiederholen Ayahuasca nicht erlaubt in mir zu wirken.

     

    Auf jeden Fall wurde ich tief, sehr tief berührt.

    Nun heisst es die Erkenntnisse ins Leben zu tragen, es wird Zeit benötigen, geschieht nicht alles von heut auf morgen, braucht es auch gar nicht.

    Alles geschieht so, wie es gut für mich ist. 

    Ich lasse Euch am Prozess teilhaben und wenn die Tage wieder länger werden, es an der Zeit ist die Abende im Freien zu verbringen, würde ich mich sehr freuen, nochmals Euer Gast sein zu dürfen.

    Vielen Dank für die Begleitung, sowie die Hilfe bei meiner Heilung, an Körper Geist  & Seele

    Liebe Grüße und Euch alles Liebe

    Hagen 


    Teilnehmer(in) hat am Sep.22 2015 am Ayahuascaritual teilgenommen.
  • Erfahrungsbericht 11 von Matthias 32 J., Mannheim, D,

    May.17 2015

    Hallo,

    ich bin gut zu Hause wieder angekommen.

    Schon jetzt merke ich eine deutliche Veränderung...
    Es steht viel mehr Energie zur Verfügung nach dem Aufstehen und das beklemmende beängstigende Gefühl, was ich jahrzehntelang auf der Brust verspürte habe, hat sich vorerst verabschiedet. Das ist sehr befreiend.

    Diese böse dunkle und aggerssive Gestalt, die mir in der ersten Nacht ans Leder wollte, war wohl das Symbol für alle schlechten und negativen Energien in mir, besonders stark und konzentriert.
     
    Eine feine Lichtgestalt hatte zuvor die "Andockpunkte" des Dämons in mir sanft abgelöst und das hat ihm dann gar nicht gefallen als er so haltlos war. Er wurde wütend und rasend.
    So interpretiere ich zumindest die "out of control"-Situation. Der Kampf war wirklich  ein höllisches Ereignis für mich, der härteste Kampf meines Lebens, den ich je geführt habe!
    Und es hat sich schon jetzt gelohnt. In Ayahuasca Nacht 2 bestätigte mir mein Reh (Krafttier), dass dieses fiese Geschöpf sonstwo im Äther umherirrt und keine Chance mehr hat in dieser Form so zurückzukehren. Der gehört nicht zu meiner wahren Natur.

    Und ich danke euch nach wie vor, dass ihr so gut aufgepasst habt auf mich... Wahrscheinlich habt ihr mich damit gerettet. Die Kraft hat sich ja auch 32 Jahre lang manifestiert und gehalten. Wie ich nun festgestellt habe, war in diesem dunklen Dämon viel Hass und negative Energie von meinem Vater enthalten (Ich habe sogar die weitervererbten dunklen Energien und Erfahrungen meines Vaters aus dem 2. Weltkrieg gespürt in mir) , aber auch alle meine eigenen Phobien, Paniken, Laster und Böses waren darin auch abgespeichert.

    Gerade konnte ich nochmal weiteren Balast von mir lassen, ich bin sehr emotional geworden und habe viel geweint. Sehr befreiend ebenfalls.

    Nun bin ich gespannt wenn ich nächste Woche die ersten sozialen Kontakte pflege mit vielen Menschen auf engem Raum.

    Was kann ich denn noch vorsorglich tun, damit sich so ein dunkler Brocken auf meinem Herzen, bzw. meiner Seele nicht mehr binden kann?!

    Grüße Matthias


    Teilnehmer(in) hat am May.12 2015 am Ayahuascaritual teilgenommen.
  • Erfahrungsbericht 10 von Anne Z. 30 J., Eppstein, D,

    Oct.4 2014

    Hallo Mike, liebe Walpurga,

    über zwei Monate sind vergangen seitdem ich das Ritual bei euch gemacht habe. Es ist so viel passiert, seitdem! Inzwischen müsstet ihr auch eure heiß ersehnte Lakota bei euch haben oder? Ich hoffe, es geht euch gut! Ich hatte euch einen Erfahrungsbericht versprochen und so langsam ist es Zeit dafür:

    Ich kam zu euch, weil Ayahuasca mich gerufen hat. Ich hatte mich schon seit langem dafür interessiert, wusste aber plötzlich, dass JETZT der Zeitpunkt ist. Im Vorfeld war ich ziemlich nervös, aber kaum bei euch angekommen, löste sich die Nervosität in Luft auf. Es ist so eine wunderbare Atmosphäre bei euch, man muss sich einfach geborgen fühlen. Ihr habt uns super aufgeklärt über den Umgang mit dem Spirit und mit schamanischen Reisen darauf vorbereitet. In die erste Zeremonie zu gehen fühlt sich dann irgendwie ganz natürlich an. Es war einfach nichts mehr da, vor dem man Angst haben musste. Auch in der Gruppe fühlte ich mich sehr wohl, es war ein ganz starkes Gemeinschaftsgefühl.

    Es war dann auch für mich eine wunderschöne Erfahrung. Eindeutig das tiefgehendste Spirituelle, das ich je erfahren habe. Ich habe durch die Erfahrung ein ganz anderes Verständnis zu meinem Körper bekommen und achte seitdem mehr auf mich selbst. Ich habe mich z. B. gerade entschieden, meinen Zweitjob zu kündigen, obwohl es das absolut Unvernünftigste ist, weil ich so kaum Geld haben werde. Ich befreie mich nach und nach von Dingen, die mir nicht gut tun.

    Auch über die Anderswelt habe ich sehr viel gelernt. Dass sie wirklich parallel existiert, nur in einem anderen Winkel. Die Probleme "unserer" Welt kamen mir plötzlich so belanglos vor. Wichtig war für mich auch die Erkenntnis, dass sich Gedanken und Absichten dort sofort materialisieren. Ich achte seitdem total darauf, was ich eigentlich alles so denke, weil ich gesehen habe, wie es sich sofort materialisiert und man einmal Gedachtes oder Ausgesprochenes nicht mehr zurücknehmen kann.

    Ich habe in der Reise zum Beispiel den Fehler gemacht, meine Fragen zu schnell zu stellen und dann geäußert zu haben, dass ich keine weiteren Fragen mehr hab. Ich war in der weiteren Reise nicht mehr in der Lage, das zurückzunehmen und schlingerte daraufhin etwas ziellos durch die Anderswelt. Erst als ich dann allen meinen Willen zusammennahm, da nicht abzudriften, und sich meine Verbündeten um mich scharten, hatte ich wieder einen festen Stand.

    Mein physischer Körper lag die ganze Zeit ohne dass ich ihn hätte bewegen können. Mich zum Eimer aufzurichten war ein unsäglicher Kraftakt. Das Erbrechen dann wiederum eine totale Erleichterung. Der Körper war total dehydriert, aber ich verstand von dem Ort aus, an dem ich mich befand, dass er durch etwas anderes ernährt wird als durch Essen und Trinken.

    In der zweiten Ayahuasca-Nacht war ich körperlich schon sehr an meiner Grenze und daher psychisch auch nicht ganz so stabil. Ich ließ mich von den nervösen Gedanken etwas mitreißen und hatte das Gefühl, dass der Spirit sich daraufhin zurückzog. Was dann blieb war vermutlich die Wirkung der Datura: Hyper-Nervosität und Unfähigkeit, die Augen zu fokussieren. Wirklich eine sehr merkwürdige Erfahrung, die auch das Lesen des Straßenbahn-Fahrplans am nächsten Tag schier unmöglich machte:) Trotzdem war auch die zweite Erfahrung für mich total wichtig, weil es mir gezeigt hat, dass da noch einige Ängste in mir sind, die es zu bearbeiten gilt.

    Grundsätzlich kann ich schon sagen, dass meine Fragen beantworte wurden, allerdings nicht in zwei Nächten. Für mich kamen die entscheidenden Erkenntnisse eigentlich erst in der Nachwirkung. Selbst einen Monat später erkannte ich plötzlich, was Ayahuasca mir mit einem bestimmten Bild hatte sagen wollen. Meine körperlichen Beschwerden sind nicht geheilt, auch wenn ich mir das erhofft hatte, aber Ayahuasca hat mir den Weg zur Heilung aufgezeigt. Den muss ich allerdings dann alleine gehen:) Das eigene schamanische Reisen hilft mir dabei total und ich habe es seit dem Besuch bei euch regelmäßig fortgeführt.

    Besonders hat mich Ayahuasca auch zum Meditieren gebracht. Unmittelbar nach dem Ritual hätte ich tagelang in meditativer Verzückung dasitzen können. Ich muss mich im Vergleich zu vorher nicht mehr überwinden, mich hinzusetzen, sondern es ist mir ein totales Bedürfnis. Ayahuasca hat mir einen kurzen Einblick gegeben in das Ziel, auf das man beim Meditieren hinarbeitet, sodass mir der Weg dahin jetzt leichter fällt. Interessanterweise deckt sich meine Erfahrung mit Ayahuasca vollständig mit dem, was man in einigen Meditationsbüchern über die Astralwelt beschrieben findet (z. B. "Autobiographie eines Yogi"). Ich habe eigentlich fast alle Bilder, die mir der Spirit gezeigt hat, in diesem Buch wiedergefunden.

    Ein weiteres, wunderschönes Resultat war, dass mein Freund und ich uns wieder total nahe gekommen sind. Auf meine innere Veränderung reagierte er unbewusst sofort. Obwohl ich vor dem Ritual dachte, dass wir keine Zukunft haben, hat sich genau das Gegenteil gezeigt. Dafür bin ich sehr, sehr dankbar!

    Ich möchte unbedingt wieder zu Ayahuasca reisen. Beim nächsten Mal wüsste ich auch besser, wie ich mich dort zu bewegen habe und auf was ich achten muss. Ich denke, man kann es nicht oft genug nehmen, weil man sich dadurch mit seinem wahren Selbst verbindet. Also hoffentlich ruft es mich bald wieder:)

    Ich danke euch von ganzem Herzen für die Herzens-Betreuung. Eure Arbeit kann nicht als wertvoll genug eingeschätzt werden. Es ist eine wunderbare, familiäre Atmosphäre bei euch und man fühlt sich auf allen Ebenen betreut und beschützt. Ich freue mich auf ein nächstes Mal!

    Alles Liebe, eure Anne

    Eppstein, 04.10.2014


    Teilnehmer(in) hat am Jul.10 2014 am Ayahuascaritual teilgenommen.
  • Erfahrungsbericht 9 von Miriam 29 J., München, D,

    Jul.24 2014

    Hi Mike und Walpurga,

    wie gehts euch?

    mir gehts prima, hab zwar mit dem Medizinstudium noch nicht angefangen,
    aber alle Praktika im Krankenhaus, die ich in den ersten 2 Jahren im Studium brauche, abgeleistet.

    Außerdem hab ich einen Osteopathie,- und einen Yogalehrerkurs angefangen und mit meiner Band läuft es

    auch hervorragend. Das habe ich unter anderem Ayahuaska zu verdanken.
    Nach dem Ritual letztes Jahr gings bei mir bergauf.

    Danke euch, es war eine großartige Erfahrung!

    Wie sieht es denn diesen Oktober/November mit einem Ayahuaska Ritual bei euch aus?

    Ich würde gerne wieder kommen.

    Alles liebe und sonnige Grüße aus München

    Mirjam

    München, 24.07.2014


    Teilnehmer(in) hat am Oct.24 2013 am Ayahuascaritual teilgenommen.
  • Erfahrungsbericht 8 von Marinus Schwer 26 J., Chiemsee, D,

    Jun.27 2014

    Da die Erfahrungen , die ich bei Mike und Walpurga machen durfte, am heutigen Tag noch sehr frisch sind, beschließe ich meine Eindrücke gleich einen Tag nach meiner letzten Einnahme des heiligen Gebräus Ayahuasca nieder zu schreiben. Um anderen Menschen , die sich vorgenommen haben diesen Schritt gehen zu wollen, einige Einblicke in mein eigenes ganz persönliches Erleben dieser wunderbaren Medizin geben zu können.

    Ich habe selbst schon einige Erfahrungsberichte im Internet lesen können, wodurch meine Neugierde und noch mehr die Überzeugung diesen Schritt gehen zu wollen anstieg.

    Also beschloss ich am Mittwoch Vormittag den 23.07.2014 meine Reise nach Wien anzutreten. Natürlich war ein wenig Unsicherheit und Ungewissheit über das was passieren würde Teil meines vorherrschenden Gemütszustandes. Dennoch entwickelte sich dieser Zustand nach Ankunft schnell in ein tiefes Vertrauen Mike und seiner Frau Walpurga gegenüber. Abgesehen davon rief die Tatsache, dass sich diverse Indianerstämme in deren Kultur Ayahuasca immense Bedeutung hat, und sie sich der Lehre dieser Pflanze gewordenen Gottheit voll und ganz hingeben, und sich ihr anvertrauen, Respekt aber eben auch Vertrauen in diese außergewöhnliche Kombination aus pflanzlichen Wirkstoffen hervor.

    Die nach Ankunft durchgeführte Kontaktaufnahme mit der Gruppe, Mike und Walpurga wurde unerwartet recht intensiv und aufschlussreich, was persönliche Erwartungen oder Wünsche gegenüber dem Spirit von Ayahuasca anging. Was im Nachhinein für mich jedoch von großer Bedeutung war, da die Erlebnisse die ich in der darauffolgenden Nacht machen durfte individueller nicht hätten sein können. Was im Übrigen auch der Grund dafür ist weshalb ich mir ein zu ausgeprägtes Eingehen in die Details meiner Reise sparen werde.

    Fest steht, dass die ersten gefühlten Wahrnehmungen sich in einem enormen Respekt und der Erkenntnis , dass wir als Gruppe uns mit einem Geist oder einer real existierenden Kraft verbinden würden, die älter war als die Schöpfung selbst und ich tiefe Einblicke in mein inneres und das Leben an sich erhalten könnte. Da Mikes und Walpurgas Worte mir und allen Teilnehmern immer wieder Sicherheit vermittelt haben und ich fest davon überzeugt war, dass Ayahuasca für mich lehrreich und aufschlussreich sein wird, verband ich mir meine Augen und ließ mich in etwas Fallen, das meine kühnsten Vorstellungen übertraf.

    Ich bin sehr dankbar für die Fülle und Intensität dessen was ich gesehen und gefühlt habe und möchte aber unbedingt betonen, dass genau das sehr stark von der persönlichen Konstitution und den Gedanken mit denen ich in dieses Ritual ging, abhängig war. Wodurch klar sein sollte, dass keine Ayahuasca Erfahrung gleich sein kann und sich jeder der sich darauf einlässt Teil von ganz eigenen Eindrücken sein wird.

    Für mich wurden aber alle Wünsche, die ich geäußert habe -zum Beispiel der familiäre Bereich in den ich mir mehr Einsicht erhofft habe- zu 100 % von dem was sich da in mir entwickelte berücksichtigt wurde. Und daher ist es wichtig auch klare Fragen an diese große Kraft zu stellen um eben Klarheit über genau das zu bekommen.

    Alles in Allem war es sehr intensiv, lehrreich und auch schön und hat die Verbundenheit zu mir und allem was ist nur verstärkt. Ich finde ihr leistet eine tolle Arbeit und mir hat besonders gefallen, dass hier keine Dogmen, Regeln oder sonst eine Art der Bevormundung erkennbar waren. Jeder entscheidet sich selbst dafür tiefer in sich zu gehen und genau dabei stehen einem Mike und Walpurga jederzeit voll und ganz bei. Ich will mich nochmals ganz herzlich bei euch für diese 4 Tage bedanken, die mir noch mehr Kraft und Zuversicht für meinen Lebensweg vermittelt haben. Und auch das gute Essen und die sehr interessanten Erzählungen aus eurem Erfahrungsschatz sollen nicht unerwähnt bleiben. Auch das war für mich ein wichtiger Aspekt, in dem sich eure Fürsorge und der Wille jedem eine schöne authentische Erfahrung zu bescheren ausgedrückt hat. Ich wünsche euch eine schöne Zeit und viel Freude an dem weiteren Weg bis zu unserm nächsten Meeting, das wie ich glaube in nicht allzu ferner Zukunft liegt. Und ich freue mich, dass zu diesem Zeitpunkt auch wieder ein Hund anwesend sein wird, der euch und euren Teilnehmern zur Seite steht.

    Euer Marinus

    Chiemsee, D, 27.06.2014


    Teilnehmer(in) hat am Jun.27 2014 am Ayahuascaritual teilgenommen.
  • Erfahrungsbericht 7 von GREGOV Davor 47 J., HRV,

    Nov.26 2013

    Deutsche Übersetzung:

    So wurde ich FREI von Drogen!

    Am 21. 10. 2013 reiste ich nach Wien zum Schamanen Mike Zellinger für 5 Tage, damit er mir bei meinem Abhängigkeits-Problem hilft. (Heroin, Kokain und in letzter Zeit Methadon-Heptanon und Suboxon) Ich war ein Langzeit-Konsument (angefangen mit der Kriegsverletzung am 1. 10. 1991) von Heroin, danach habe ich versucht den Konsum zu verringern. 2009 habe ich mit Suboxon begonnen und im Jahr 2013 bin ich auf Methadon umgestiegen; am Anfang habe ich 15 Tabletten täglich genommen, bis zur Fahrt nach Wien habe ich auf 12 Tabletten täglich reduziert.

    Als ich in Wien beim Schamanen ankam, hielt ich mich auch an die empfohlene Diät. Vom ersten Tag an (Montag) habe ich nur mehr 10 Tabletten genommen, was für mich überraschend war und ich habe auch weniger geraucht (ansonsten rauche ich normalerweise ein bis zwei Schachteln am Tag). Am zweiten Tag nach der Ayahuasca-Heilarbeit (Dienstag) nahm ich nur mehr 8 Tabletten. Bei dieser schamanischen Heilarbeit ist der Schamane in meinen Körper gegangen, hat kurzfristig die Drogengeister in sich aufgenommen, um sie nachher auszuspeien. Ich habe mich danach sehr wohl gefühlt und rauche seither nur mehr 4 Zigaretten täglich. Schamane Black Eagle ? Mike Zellinger sah in der Extraktionsarbeit, dass ich frei von den Drogengeistern wäre und erklärte mir, dass ich ab dem nächsten Tag nur mehr 2 Tabletten nehmen müsse. Für mich war das schon etwas zu plötzlich (schnell) nach so vielen Jahren Drogenabhängigkeit!

    An diesem Abend genoss ich ein entspannendes Bad, welches für mich vorbereitet war, wo ich mich total entspannen konnte. Danach habe ich mich hingelegt. Am nächsten Morgen, dritten Tag, nach den Vorschlag nur 2 Tabletten zu nehmen (habe vergessen zu erwähnen das ich an Dienstag das erste Mal Ayahuasca genommen habe und bin anschließend baden gegangen) habe ich ganz vergessen die Tabletten zu schlucken, weil ich mich toll gefühlt habe und auch sie überrascht waren. Am Mittwoch habe ich mich ebenfalls phantastisch gefühlt. Besonders eine positive Energie um mich herum konnte ich fühlen, welche von der spirituellen Heilarbeit, aber auch vom Schamanen und seiner Frau ausgingen.

    Donnerstagabend habe ich wieder an einem Ayahuasca-Retreat teilgenommen und habe weiterhin keine Tabletten genommen. Weiterhin fühlte ich mich ganz toll, auch weil ich das Rauchen auf ein Minimum reduzieren konnte!

    Freitagabend war die letzte Heilarbeit mit Ayahuasca, ein etwas unangenehmer Geschmack führt auch zu Erbrechen, aber danach fühlt man sich einfach gut. Und was für mich das Wichtigste war, dass mein Körper keine Tabletten verlangt hat. Am Liebsten wäre ich aus meiner eigenen Haut herausgesprungen, so gut habe ich mich gefühlt, unbeschreiblich dieses Glücksgefühl!

    Ich muss zugeben, dass ich mit großer Vorsicht und Skepsis nach Wien gefahren bin, weil ich weder glauben, noch mir vorstellen konnte, innerhalb von fünf Tagen von meinen Tabletten loszukommen, und das in so kurzen Zeit! Dass in der Folge weder mein Körper, noch mein Hirn danach verlangt hat, war für mich einfach grandios! Ich hatte damit gerechnet, dass ich möglicherweise weniger oder nur mehr die Hälfte der Tabletten nach der Ayahuasca-Sitzung - nach so vielen Jahren der Abhängigkeit - benötigen würde. ABER DASS ICH VÖLLIG DAVON LOSKOMME, davon habe ich nicht einmal geträumt noch daran gedacht, dass das möglich wäre! Ich kann dem Schamanen, seiner Frau aber auch ihrer Malamute-Hündin Dakota nur danken für alles, was sie für mich getan haben, und wie sehr sie mir geholfen haben. Nicht nur Ayahuasca sondern auch die Hingabe von Mike und Walpurga und die positive Energie, in der ich eingehüllt war, meine ganze Zeit bei ihnen in ihrem Zuhause.

    Wahrscheinlich werde ich noch einmal zum Schamanen nach Wien fahren, da ich ein Problem mit der Durchblutung habe und daran glaube, dass Ayahuasca und der Schamane mit seiner Frau, die eine sehr warmherzige und nette Person ist, und ihren Ehemann während der ganzen Zeremonie mit Ayahuasca zur Seite gestanden hat, mir helfen werden.

    Dafür noch einmal! DANKE!

    Und ich hoffe, dass ich sie noch einmal privat besuchen werde, mehr als ein Treffen mit Menschen, die mir geholfen haben, die positive Energie, die aus ihnen strahlt, spüren und erleben zu dürfen. Die Menschen fühlen sich neben ihnen einfach angenehm und sorglos. Ich würde jeden empfehlen drei bzw. fünf Tage zum Ayahuasca-Ritual nach Wien zu kommen. Es wird jedem Mann und jeder Frau in jeglicher Hinsicht gut tun!

    Ich möchte noch einmal erwähnen, dass ich im Krieg war und PTSP (= posttraumatische Symptome) habe, und mir das Schamanenpaar ? Schamane Black Eagle, Mike Zellinger und seine Frau Walpurga helfen konnten, ja dass ich heute gesund bin!
    DANKE noch einmal, und ich hoffe dass ich nächstes Jahr wieder kommen werde, einfach aus Zufriedenheit heraus, um noch einmal den Zauber der ganzen Zeremonie von Ayahuasca zu spüren zu bekommen. Jetzt sind mein Körper und meine Seele noch entspannter, noch besser vorbereitet als beim ersten Mal, als ich Probleme mit meiner Abhängigkeit hatte. Der Schamane mit seiner Frau hat positiv-nachhaltig, mein Leben total zum Positiven verändert.

    Ich danke dem Schamanen und seiner Frau noch einmal und send viele liebe Grüße von Davor und seiner ganzen Familie, da ich nach Zadar als eine ganz andere, an Körper, Geist und Seele gesunde, positiv-denkende Person zurückgekehrt bin.

    Euer Dado

    Zadar, Kroatien, 26.11.2013

    Originalbericht:

    [26.11.2013 23:43:29] dado gregov1: Dana 21.10 2013 god.oti?ao sam u Be?,Austriju kod ?+amana Mike Zellinger na 5 dana da mi pomogne u vezi mojeg problema s ovisno??u o opijatima(heroin,cocain i u zadnje vrijeme metadon-heptanon i suboxson)Bio sam dugogodi?nji konzument(po?eo nakon ranjavanja 01.10.1991god). heroina ,nakon toga sam po?eo sa skidanjem nazad 6 god. tj od 2009 sam po?eo sa subotexsom i ove godine 2013 pre?ao sam na metadon(heptanoni)po?eo sam s 15 tableta i do odlaska u Be? skinuo sam se na 12 tableta dnevno.Kad sam stigao u Be? kod shamana po?eli su samnom seansu s Ayahuascom  i u kombinaciji s dijetom ve? prvog dana (ponedjeljak) popio sam samo 10 tableta ?to je za mene bilo iznena?uju?e i po?eo sam manje pu?iti(ina?e sam pu?io1 do 2 kutije dnevno)ve? drugog dana nakon seanse (utorak)popio sam 8 tableta i osje?ao sam se dobro i po?eo pu?iti 4 cigarete dnevno ?to me veoma iznenadilo i ugodno sam se osje?ao.Nakon savjetovanja s Majkom i njegovom ?enom oni su mi preporu?ili (nakon pregleda) da sljede?i dan uzmem samo dvije tablete heptanona(metadon)?to je za mene bilo malo prenaglo za skidanje nakon toliko godina konzumacije i uz malu dozu nevjerice tu ve?er sam mislio da je to nemogu?a misija tako naglo se spustiti.Tu ve?er su mi pripremili veoma ugodnu kupku u kojoj sam se "brudao"(opu?tao) i nakon toga legao.Ujutro tre?i dan unato? njihovom savjetu da uzmem samo dvije tablete(zaboravio sam napomenuti da sam tu ve?er(utorak)prvi put uzeo Ayahuascu i nakon toga i?ao u kupku.Da nastavim nisam ih poslu?ao jer sam se osje?ao odli?no i nisam uzeo ni jednu tabletu(dozui) ?to je i njih malo iznenadilo s obzirom da sam se dobro osje?ao.Srijedu sam se osje?ao ful ugodno i osje?ao sam pozitivnu energiju oko sebe kojom su oni zra?ili.?etvrtak nave?er sam opet imali seansu s Ayahuascom i ja sam i dalje bio bez tableta i osje?ao sam se vi?e nego dobro,pogotovo ?to sam i pu?enje sveo na sami minimum.Petak nave?er smo imali zadnju seansu s Ayahuascom je da je malo neugodnog ukusa i da se povra?a ali se ?ovjek nakon nje osje?a jako ugodno i ?to mi je bilo najva?nije moje tijelo nije tra?ilo nikakve tablete i ostale opijate ve? mi je do?lo da isko?im iz vlastite ko?e kako sam se dobro osje?ao.Moram priznati da sam s velikom oprezno??u i nevjericom krenuo u Be? ,jer nisam mogao vjerovati da mi u tako kratkom periodu(samo 5 dana) mogu pomo?i i do?i do nula tableta i da mi moje tijelo i mozak nije tra?ilo i zahtijevalo nikakve druge opijate i tablete,dapa?e bio sam veoma skepti?an po ,tom pitanju.O?ekivao sam da ?u mo?da smanjiti ili bar prepoloviti moju konzumaxciju s obzirom na moju dugogodu?nju ovisnost,ALI DA ?U SE SKROZ OSTAVITI SVEGA to nisam niti sanjao a kamoli pomislio da je to mogu?e.Mogu im se samo zahvaliti na svemu ?to su u?inili za mene i koliko su mi pomogli,jer nije samo Ayahuasca zaslu?na ve?i njihova po?rtvovanost i pozitivna energija kojom sam bio okru?en cijelim mojim boravkom u njihovom mjestu.Vjerojatno ?u se jo? jednom vratiti jer imam problema s cirkulacijom i vjerujem da s Ayahuascom i njihovom seansom kao ?amanom i njegovom ?enom koja je jako topla i ljubazna osoba i koja mi je dosta pomogla uz svog mu?a tijekom cijele ceremonije s Ayahuascom.Zato im jo? jednom HVALA i nadam se da ?u ih jo? jednom posjetiti iz vi?e zbog odmora i susreta s ljudima koji su mi pomobli i da opet osjetim tu pozitivnu energiju koja izbija iz njih i ljudi se jednostavno uz njih osje?a ugodno i bezbri?no.Preporu?io bih svakom da ide i proba 2,3 ili 5 dana jer bi mu svakako dobro do?lo i pomoglo bi im u svakom pogledu.Da jo? napomenem da sam bio u ratu i imam PTSP uz ostalo opet su mi uspili pomo?i.HVALA im jo?jednom i nadam se da ?u ih idu?e godine posjetiti iz ?istog zadovoljstva i da osjetim ?ari cijele ceremonije Ayahuasca jo? jednom,jer sad je moje tijelo i duh spremnije i opu?tenije za razliku od prvog puta,kad sam imao problem s ovi?no??u i skroz su mi promijenili stil ?ivota na pozitivi.Hvala im i puno pzdrava od Davora i njegove cijele obiteli jer sam se vratio u Zadar kao potpuna druga i pozitivnija ososba (heart)(sun)(inlove)(F)(music)(sun)

    [26.11.2013 23:44:00] dado gregov1


    Teilnehmer(in) hat am Nov.26 2013 am Ayahuascaritual teilgenommen.
  • Erfahrungsbericht 6 von Christian 38 J., München, D,

    Nov.29 2012

    Mein 2. Aufenhalt bei  Mike und Walpurga sollte noch intensiver werden als mein erster Besuch im Sommer 2011. Schon damals habe ich das Potential Ayahuascas als Heiler und Bruecke zu anderen Ebenen wahrnehmen duerfen, und war ueberzeugt dass das nicht meine letzte Erfahrung sein sollte. Nach einer Begrüßungsrunde und einem Ausflug in die Natur starteten wir am Nachmittag mit mehreren Traumreisen in die Unter- und Oberwelt durch, um uns auf die Suche nach unserem Krafttier und unserem spirituellem Führer zu begeben.  Diese Helfer können Einen u. a. auf der Ayahuasca Reise begleiten, so dass man mit noch mehr Selbstvertrauen in eine Reise geht, in der man das Ziel nicht kennt.  Es kann nicht schaden schon im Vorfeld anzuerkennen dass die Intelligenz des Spirit of Ayahuasca groesser ist als die Eigene, und man schonlanden wird wo es fuer Einen am Besten ist:-) Zusammen wird in einem Ritual der Spirit of Ayahuasca gerufen und daran anschliessend der Trank eingenommen. Von nun an liegt man am Besten still auf dem Ruecken und geniesst  die stimungsvolle schamanisehe Musik.

    Anderenfalls besteht  eine erhoehte Aussicht  auf eine Bekannschaft mit einem perseenlieh zugeteiltem Eimer, der sich gunstigstenfalls in Reichweite befinden sollte. Dies sind insgesamt meine Ayahuasca Erfahrungen Nr 5 und 6 und die Wirkung setzt bei mir jedesmal nach ca. 30-40 Minuten ein. Die naechsten gut 5, 6Std waehrend das Ayahuasca seine Magie enfaltet, und auch noch einige Stunden darueberhinaus wuerde ich dann vor allzu komplexen motorischen Manoevern  abraten. Die erste Nacht verlief weniger spektakulaer  als die 2. Nacht, was eine Parallelle zu den Erfahrungen des Vorjahres darstellte. Es waren sehr intensive Koerperempfindungen, und - was ich bisher bei jeder Reise festgestellt habe: Es ist als ob man 2-4 mal wie durch eine Pforte hindurchmuss will man mehr in die Tiefe gehen.  Diese Passage empfand ich anfangs als sehr ruppig, inzwischen weiss ich dass nichts  passieren kann, und je mehr man sich in diese Empfindung  hinein enspannt, desto schneller  ist es vorueber.

    Die Zweite Nacht war meine intensivste AyahuascaReise. Ich vermute dass es derselbe Ort, die selbe Ebene war wie bei meiner 2. Ayahuasca Reise im letzten Jahr. Mir wurde meine wahre Heimat gezeigt, aber ich kann mich im Nachhinein an kein Bild erinnern. Was man dort erlebt laesst sich schwer festhalten, es erscheint mir als ob ich nicht die richtigen Sinne besitze, bzw. diese nicht geschult sind diese Ebene klar wahrzunehmen.

    Einzelne optische Fetzen sind mir in Erinnerung, jedoch kann ich mich eher an ein paar Auszuege aus Gespraechen erinnern.So habe ich mit mindestens 2 menschlich aussehenden Wesen kommuniziert, oder sie zumindest mit mir. Ich habe Informationen ueber meine naechste Taetigkeit  als Tantra Therapeut bekommen. Desweiteren bin ich mir ziemlich  sicher dass man Veraenderungen an meiner Energetik vorgenommen hat. Ich kann mich erinnern dass in relativ schneller Abfolge verschiedene Stellen am Koerper vibriert haben, und dies zumindest teilweise kommentiert wurde. ln Erinnerung sind mir auch Hinweise  ueber meine inneren Fehlhaltungen, die mir gegeben worden, und mir wurde  vermittelt wie hoch die Radikalitaet und Kompromisslosigkeit des eigenen Handeins zu sein hat, will man wirklich fuer das Licht arbeiten. Man braucht  sich nicht vorstellen dass man da irgendwie rumargumentieren kann. So ein Rumgeeiere wie hier gibts dort naemlich nicht. Auch wenn einem die klaren Worte nicht unbedingt schmecken, man ist aufgrund  dieser maechtigen Wahrnehmungen die man dort erfaehrt von Ehrfurcht ergriffen und weiss dass hier das Potenzial fuer eine totale Aenderung, oder zusaetzliche Bereicherung im Leben liegt. Die Unterschiedlichkeit sowohl der Eigenwahrnehmung als auch der Wahrnehmung im Aussen ist so frappierend zum Leben hier, zum Empfindungsspektrum hier, es ist nicht moeglich sich dieser Diskrepanz mit Worten angemessen zu naehern. Es waren auch immer wieder Passagen   von sehr schoenen Wahrnehmungen  dabei in denen man regelrecht  baden konnte. Es war ein bischen wie Zuckerbrot und Peitsche,Hoehen und Tiefen in schnell wechselnder Abfolge, wobei die Tiefen wohl hauptsaechlich noch durch meine eigenen Widerstaende hervorgerufen  werden. Spaet in der Nacht habe ich noch etwas Ayahuasca nachgetrunken, jedoch spuerte ich irgendwie schnell  dass fuer dieses Mal keine weitere Reise vorgesehen ist. Fuer dieses Mal Finita, Game over.

    Ein grosses Dankeschoen geht an Walpurga und Mike, die Einem die noetige Sicherheit vermitteln, so dass eine Ayahuasca Reise ueberhaupt erst so einen spektakulaeren, tiefgehenden Verlauf nehmen kann.

    Ach ja, die Sache mit dem Eimer: Beim 6. Mal hats mich schlussendlich jetzt doch erwischt:-)

    München, 29.11.2012 (Christian war im November 2012 Teilnehmer beim Ayahuasca-Ritual)


    Teilnehmer(in) hat am Nov.29 2012 am Ayahuascaritual teilgenommen.
  • Erfahrungsbericht 5 von Silvia 44 J., Heidelberg, D,

    Apr.24 2012

    1. Teil

    Hallo Walpurga, hallo Mike, heute war ich den ersten Tag wieder im Büro.... gut dass es erst heute war, denn direkt am Montag oder auch noch gestern wäre nicht gegangen. Ihr habt ja schon von Mike gehört, dass es uns beide "richtig erwischt hat". Ich habe neben den geistigen/seelischen Wirkungen auch sehr stark eine körperliche Schwäche gespürt. Nach Sonntag und MOntag mit wieder eher normaler Nahrungsaufnahme hat sich das schnell gebessert. Wegen meiner eher nicht so stabilen äußereren Konstitution verspüre ich bei Nahrungsentzug relativ schnell starke Schwäche. DAs war auch beim Fasten in den letzten Jahren so. WEnngleich ich noch NIE so eine Übelkeit verspürt habe, waren doch  diese körperlichen Wirkungen eher unbedeutend im Vergleich zu den Wirkungen in meinem seelischen Körper. Ich habe auf den Fragebogen am Mittwoch (was ich erwarte, bzw. warum ich gekommen bin) geschrieben, dass ich los lassen möchte und KOntakt zu mir selbst, meinem Inneren aufnehmen möchte. Genau das, was ich bestellt habe, habe ich auch erhalten. Allerdings in einer nicht erwarteten Intensivität!!! Ich habe zum ersten Mal in ,meinem Leben erfahren, dass ich mehr bin als der Körper. Damit meine ich, dass ich das tatsächlich gespürt haben, nicht nur theoretisch "gewußt", aus er spirituellen ERfahrung von vorher. Was mir im Nachhinein noch eingefallen ist und ich glaube ich noch nicht erwähnt habe ist folgendes: Ich bin Robin, meinem Krafttier dem Falken begegnet, da wußte ich allerdings noch nicht, dass er so heißt und mein Krafttier ist. Ihn habe ich um Hilfe angefleht und er hat mir gesagt "Du hast bisher nicht auf mich gehört, warum sollte ich Dir jetzt helfen". Ich habe ganz deutlich meinen (toten) Körper gesehen, bzw. einen TEil davon, meinen  linken Arm (ganz ekelig abgemagert, wie mumifiziert) mein Innneres war von meinem Körper getrennt!!!! Ich hatte mir gewünscht wieder Zugang zu meinem Innersten zu bekommen, das habe ich erhalten, ich war aber entsetzt über das,was ich gesehen habe, ich war zu tiefst traurig, es hat mir undendlich leid getan. Ich habe gigantsiche Schmerzen, auch Ekel und ABscheu gefühlt, das war mein Gejammer, noch nie habe ich so gejammert. Und ich habe gekämpft, wie noch nie in meinem Leben zuvor, ALLE Energie, die ich hatte, habe ich versucht zu mobilisieren um diesen Ballast in mir hochzuwürgen und auszuspeien. Zwischendurch habe ich immer wieder kurz die Augen geöffnet, dann sah ich (meinen )Mike und Dich Mike, das hat mir irgendwie Sicherheit gegeben. ABer gegen Ende wollte ich nur noch, dass es vorbei ist, ich habe tatsächlich ALLES aufgegeben, ich war bereit zu sterben.... und dann erst war es vorbei, dann sah ich diesen schwarzen, bräunlich klebrigen Klumpen in mir hochkommen und mich verlassen.  Ich habe mich selber für verrückt gehalten. Und dann war ich auch meinem Vater ganz nahe, ich habe gespürt, dass nur noch ein kleiner Schritt nötig gewesen wäre um Kontakt zu ihm zu haben, aber ich habe mich nicht getraut. WAhrscheinlich  auch , weil das an dieses Mal nicht mein Thema war. Ich erwähnte ja, dass er starb, als ich 18 war, wir waren entzeit zu diesem Zeitpunkt. DAnn war ich nur noch erschöpft. MIke mußte mich zig mal auffordern nach drüben zu gehen, weil wir Johannes gestört haben. Gegen seine Kommentare habe ich eine starke Aggression gespürt..... AUch habe ich gespürt, wie lebenswichtig (mein) Mike war, ganz deutlich habe ich seine Liebe gefühlt und auch meine für ihn. gleichzeitig hatte ich auch ein schlechtes GEwissen, dass ich ihn so  beanspruche... ich habe sehr wohl bemerkt, dass ich ihn ziemlich unfreundlich herumkommandiert habe, aber ich habe das nicht so gemeint, es war einfach nur unheimlich dringend!!! Ich hatte die letzten Tage und auch wohl noch anhaltend ein starkes Bedürfnis mich mit MIke über das Erlebte auszutauschen. Meine sprituellen ERfahrungen bisher war viel sanfter und im Verhältnis zum jetzt erlebten auch viel "kleiner", ich fühle mich ziemlich überfahren  ABER ich bereue NIX; ich bin sehr dankbar für das Erlebte udn ERfühlte , auch dass ich Euch kennen lernen durfte!! Ich hatte zwischendurch (also danach meine ich jetzt) auch Angst, Gedanken wie: Muss ich jetzt mein Leben total verändern? WEnn ja, was muss ich tun? Wie setze ich das "gelernte" um???
    ABer je mehr ich mit Mike geredet habe und auch immer wieder in mich hinein gesprüt, desto schneller ist diese Angst weg gegangen und weicht mehr und mehr einer freudigen Erwartung, Mut, Vertrauen, einem Gefühlt des Erleichtert seins.
    Wir haben das Ritual ja schon im Januar gebucht, da stand schon fest, dass Ende März genau der richtige Zeitpunkt ist!! Es ist schön zu sehen, wie die Dinge sich fügen. Ich habe großen REspekt vor Ayahuasca und das wird auch so bleiben! Auch glaube ich, dass ich wohl (meinen) Mike etwas "behindert" habe. Er hat sich viel mehr auf mich als auf sich konzentriert. ER hatte am Sonntag morgen und jetzt noch ziemlich zu kämpfen, das hat er Euch ja auch geschrieben. Ich weiß, dass Mike wegen Josi eine große Last mit sich herumträgt. Im Vorfeld hat er auch immer gesagt "da will was raus". Leider ist das nun nicht so wie erwartet gekommen, sondern eben anders. ABer dieses gemeinsame ERlebte hat uns noch mehr verbunden und aus eine ganz tiefe Dimension spüren lassen. Vielleicht sollte so sein??? Ich werde mich weiter beobachten und hoffe, dass ich bald wieder "meine Spur" finden werde. ES wird aber nicht wieder die selbe wie vorher sein, aber eben MEINE :-)  neue! Ich hoffe Ihr seit jetzt nicht ganz erschlagen.... fühlt Euch umarmt! Ich wünsche Euch schöne Ostertage und wir werden die Auferstehung ganz besonders feiern! Liebe Grüße, Silvia

    Silva war mit ihrem Partner Mike beim Ayahuasca-Ritual im März 2012.
    Heidelberg, 4. April 2012

     

    2. Teil

    Hallo Walpurga, hallo Mike, ich glaube, jetzt bin ich so "richtig" angekommen und kann auch das Erlebte "nutzen". Ich bin sehr dankbar für die ERfahrung. Sie kommt gleich nach der Geburt meiner Tocher. Es tut mir sehr gut mit Mike immer wieder darüber reden zu können. Oft denke und fühle ich zu dem Abend hin, das gibt mir viel Kraft und Gelassenheit und Vertrauen zu mir selbst. Auch wo ich jetzt meinen Beschützer/Ratgeber, mein Krafttier kenne!!. Walpurga, herzlichen Dank, fühl Dich umarmt, dass Du uns, besser mich ihm bekannt gemacht hast. Mike hat mir ja eine wunderschöne Falkenfigur geschenkt, die ich jetzt in meiner Nähe habe, als ständig sichtbare Erinnerung.
    Mike und ich haben nun das Datum unserer Hochzeit fest gelegt, es wird der 02.Juni sein. Wir werden dieses "amtliche Ritual" im ganz kleinen Kreis begehen, nur Mikes und meine ganz enge Familie.  Wir haben hier in der Nähe ein schönes Lokal gefunden wo wir nach der Trauung essen werden. 

    Wenn ich ehrlich bin, war für mich das Ayauhasca Ritual die eigentliche Trauung ;-) Das Gespräch mit meinen Partnern wird sich noch etwas verzögern. Der gelante nächste Dienstag geht nicht, weil die Besprechung abgesagt wurde und ein anderer Termin so schnell nicht möglich ist ohne es "dringend" zu machen. Also warte ich noch bis zur nächsten offiziellen Besprechung. Obgleich ich es endlich los werden will (ich muss mich wirklich sehr anstrengen um noch Motivation für das alte Büro zu haben..... das geht nur noch, weil ich dran denke, dass die Mandanten mir vertrauen, dass ich mich um Ihre Sachen kümmere. ABer was ich "abdrücken" kann, drücke ich ab. So kenne ich mich gar nicht ;-)

    Heidelberg, 24.04.2012


    Teilnehmer(in) hat am Apr.24 2012 am Ayahuascaritual teilgenommen.
  • Erfahrungsbericht 4 von Peter 59 J., Innsbruck, A,

    Feb.28 2012

    Lieber Mike, liebe Walpurga, ja habe mir ein neues Toilettetascherl zugelegt und bin nach Asien abgepascht. Wo ich jetzt endlich Zeit finde, zu reflektieren und zu verarbeiten. Mutter Ayahuasca hat es wirklich gut mit mir gemeint und mich fuer das ausgedehnte Fasten belohnt: Am ersten Tag hat sie mir meine Krafttiere und neue spirituelle Einsichten vermittelt. Und am zweiten Tag (wie gewuenscht), meinen Koerper auf Vordermann gebracht: Die Hueft-(und Kreuz)schmerzen sind fuer 2 Wochen ganz verschwunden. Ich habe es bei der Schlussrunde nicht erwaehnt, aber Mutter ist am 2. Tag in meinem Koerper geblieben - Gabriel ist es aufgefallen. Vermutlich ist der spaeter wieder konsumierte Alkohol Schuld, dass die Wirkung nachgelassen hat. Ist ein Grund, wieder einmal bei Euch vorbeizuschauen und die Wirkung aufzufrischen. Noch einmal herzlichen Dank fuer Eure einfuehlsame Begleitung und alles Liebe,                                                        Peter

    Innsbruck, 28.02.2012


    Teilnehmer(in) hat am Feb.28 2012 am Ayahuascaritual teilgenommen.
  • Erfahrungsbericht 3 von Andreas 60 J., Innsbruck, A,

    Feb.18 2012

    Hallo Walpurga, hallo Mike!
    Danke für Eure Geburtstagswünsche.
    Verfolge immer mit Interesse Eure Aussendungen.
    Ich möchte mich bedanken, dass Ihr Ayahuasca-Rituale durchführt.
    Für mich war das eine heilige, im Grunde nicht zu beschreibende
    Gotteserfahrung.
    Bei mir ist alles paletti.
    Habe Gott sei Dank vor einem Jahr die Firma an eine sehr potente,
    alteingesessene
    Innsbrucker Firma verkauft, bei der ich jetzt angestellt bin. Bin sehr
    erfolgreich.
    Es schaut auch so aus, als würde meine karmische Beziehung endlich nach
    Jahrhunderten
    des Schmerzes in Liebe eingehen. Es sind auch 2 entzückende Enkel auf
    Erden angekommen.
    Fühle mich entsprechend wohl, nicht mein, DEIN Wille geschehe.

    Schamanische Grüße
    Andreas

    Innsbruck, 18.02.2012 (Andreas war im Oktober 2011 Teilnehmer beim Ayahuasca-Ritual)


    Teilnehmer(in) hat am Feb.18 2012 am Ayahuascaritual teilgenommen.
  • Erfahrungsbericht 2 von Andreas 32 J., Düsseldorf, D,

    Apr.25 2010

    Auf der Suche nach Sefi und dem Spirit von Ayahuasca.

    Nun sitze ich also im Flieger von Düsseldorf nach Wien.

    Ich schaue aus dem Fenster und erfreue mich an dem orange-roten Horizont, den die aufgehende Morgensonne in 11.000 Metern Höhe in ein prachtvolles Gemälde verwandelt.

    >> Was tust du hier eigentlich? <<

    fragt mich mein rational denkendes Ich.

    >> WAS zum Henker machst du hier? <<

    Ich muss hinzufügen, dass ich mich einen Monat zuvor für dieses verlängerte und beurlaubte Aprilwochenende von Donnerstag bis Samstag spontan dazu entschieden habe ein zweitägiges Ayahuasca Ritual mit einem österreichischen Ayahuasca-Schamanen durchzuführen.

    Meine Motivation dafür ist in erster Linie meine momentane Rastlosigkeit und die innere Unruhe und Zerrissenheit, von der ich mich seit längerer Zeit belagert fühle, mit der daraus resultierenden Neurodermitis an beiden Händen, die mich schon lange Zeit sehr plagt. Es ist aber auch ein unbeschreibliches intuitives Verlangen nach einer tiefen spirituellen Erfahrung, das mich völlig in Besitz genommen hat, und mich wie in Trance die erste Kontaktaufnahme mit Black Eagle und die weiteren Maßnahmen zur Umsetzung des Treffens in die Wege geleitet hat.

    Die Liane aus dem Amazonas hat es mir da merkwürdiger Weise besonders angetan.

    Nun bin ich auf dem Weg zu ihm, hoch über den Wolken. Es gibt jetzt keinen Weg mehr zurück.

    Ich frage mich wo mich dieses spirituelle Abenteuer hinführen wird und ob es mich überhaupt weiterbringen wird oder gar heilsam sein kann.

    Ich beschließe, aber ab nun gedankenlos dem endlosem Horizont mit dem Blick aus dem Fenster hinzugeben und voller Vertrauen meiner intuitiven Entscheidung zuzulassen ohne diese moralisch oder sinnmäßig anzuzweifeln.

    >>Es wird schon alles gut gehen<<

    sind meine letzten Gedanken ?

    Nach einen kurzen Flug und einer kleinen Erkundungstour durch das Wiener Zentrum stehe ich nun vor Black Eagles Toren und werde herzlich von ihm und seiner Frau Walpurga empfangen.

    Sie beginnen mit einer kurzen Instruktion, einer Einweihungszeremonie mit räuchern, trommeln, rasseln, das Anrufen der Ayahuasca Spirits und Segnen und Reinigen der Räumlichkeiten für die erste abendliche Zeremonie. Zuvor steht noch die körperliche Reinigung durch schwitzen in Sauna und Dampfbad auf dem Programm, wozu es aber heute nicht mehr kommen soll.

    Mein durch das Fasten geschwächter Körper hat sich von dieser ersten kurzen Einweihungszeremonie so dermaßen von meiner vergangenen Anspannung entladen, dass ich heftig mit Übelkeit, Kopfschmerzen und anschließendem Erbrechen darauf reagiere. Wir gehen deshalb nur etwas in die Natur, führen gute Gespräche und ich ergebe mich nochmal für einige Stunden immer noch geplagt von heftigen Kopfschmerzen in einen tiefen Schlaf.

    Nach der kurzen Erholung und einigen vorbereitenden schamanischen Trancereisen auf der Suche nach meinem Krafttier das sich als noch namenlose Kobra zu erkennen gibt, und ab nun bewusst zu mir gehört, reinige ich mich noch vor dem kurz bevorstehenden ersten Ayahuasca Ritual mit einem entspannenden Vollbad.

    Leider - immer noch begleitet von Übelkeit und Kopfschmerz, soll nun die eigentliche Zeremonie beginnen. Das Ayahuasca wurde bereits parallel von Walpurga viele Stunden eingekocht und spirituell begleitet und steht nun als fertiges Sakrament bereit. Das Ayahuasca wird noch geräuchert und die Ayahuasca-Spirits werden erneut angerufen während ich meine Intention an den Ayahuasca Spirit formuliere.

    Die zeremoniellen Ayahuasca Gesänge erklingen und Black Eagle und ich trinken das braune Gebräu.

    Ich habe ein volles Glas vor mir was ich in einem runter würge, während ich spüre, dass meine Geschmacksnerven mir dies wohl nie wieder verzeihen werden.

    Es ist das widerlichste was ich je zu mir genommen habe. Leider ist mein Magen noch so vorbelastet das ich es genau eine Minute innehalten kann bevor ich es wieder in hohen Bogen auskotze. Wir merken schnell, dass es sinnlos erscheint, einen zweiten Versuch zu unternehmen, da ich diesen Abend noch nicht bereit für das Ayahuasca sein soll. Deshalb liege ich in halb meditativen Zustand unter Einfluss von Holzrose und Morning Glory, was ich als Ersatzsakrament von Black Eagle erhalten habe, neben Black Eagle, der unter Ayahuasca Einfluss anfängt, Heilarbeit für meine festsitzenden Probleme und meiner Neurodermitis zu leisten. Während der Heilarbeit erfahre ich eine ungeheure Befreiung und spüre wie all die angesammelten negativen Energien durch meinen Scheitel in das Universum abtauchen so das mir völlig losgelöst die Tränen geflossen sind. Mein Geist hat sich gefühlt wie ein Vogel den man aus seinem Käfig gelassen hat.

    Daraufhin gingen wir zu Bett und trotz der fehlgeschlagenen Ayahuasca Aufnahme in der ersten Nacht habe ich bereits eine tiefe spirituelle Heilung erfahren die mich völlig entspannt, und mit wohlig warmen Herzen in einen schönen und langen Schlaf gebettet hat, ohne eine Vorahnung, dass die nächste Nacht alles in den Schatten stellen sollte was ich bisher erlebt habe...

    Heute am nächsten Tag nach einer erfrischenden Nachtruhe soll noch ein Teilnehmer dazukommen, der mir durch sein sehr verschlossenes und zurückgezogenes Wesens während seines Aufenthaltes weit von mir entfernt ist, und ich ihn auch deshalb vorerst nicht mit in meine Ausführungen einbeziehen werde.

    Wir beginnen wieder mit dem anfänglichen Einweihungsritual und dem anschließendem mehrstündigen Reinigen und Entschlacken in Sauna und Dampfbad.

    Vor dem zweiten Abendlichen Ritual bereiten wir uns erneut mit Trancereisen vor in der ich zum ersten mal in Kontakt zu meinem Krafttier der Kobra trete, welche den Name Sefi trägt und die in meiner Trance, die mir am zweiten Tag viel leichter fällt, einen heiden Spaß mit mir hat.

    Jetzt soll es soweit sein.

    Das zweite Ayahuasca Ritual beginnt. Wir nehmen das grässliche Gebräu zu uns, löschen das Licht und die Musik beginnt. Ich lege mich auf meine Matte, während Black Eagle bereits Heilarbeit an unserem zweiten Teilnehmer vornimmt. Ungefähr eine halbe Stunde nach Einnahme des Ayahuasca merke ich, wie die Übelkeit in mir hoch kriecht und ich muss mich, mal wieder, übergeben. Während ich so aus Leib und Seele kotze denke ich noch...

    >>Mist! Das war wohl nichts. Du behältst dieses Zeug einfach nicht drin<<

    ? ohne zu wissen das mein Körper bereits die volle Dosis aufgenommen hat und sich dem Überschuss entledigen muss.

    Ich begebe mich zurück auf meine Matte lausche der Musik und habe keine Ahnung das ich in wenigen Minuten die tiefste spirituelle Erfahrung meines Lebens machen werde und in nie gesehene und unfassbare Welten abtauchen soll...

    Während ich so da liege und mich versuche zu entspannen, spüre ich plötzlich einen extremen innerer Druck in mir, der mich in unglaublicher Geschwindigkeit ausfüllt, so dass mir sofort klar wird, dass ich kurz davor stehe eine sehr intensive Erfahrung zu machen!

    Alle Geräusche, meine Umgebung und mein ganzes Sein fangen an sich ins unermessliche auszudehnen, als ob mein Geist jeden Moment in tausende Teile zersplittern wird.

    Sofort erreichen mich die ersten Visionen die mich komplett einhüllen und Körper und Verstand zurücklassen. Es ist vorerst ein beängstigendes und bedrohliches Gefühl und ich merke, wenn ich mich jetzt nicht einfach fallen lasse und mich dagegen wehre, bin ich verloren.

    Also lasse ich los und werde mit glasklarem Geist und vollem Bewusstsein davongetragen. Es ist nicht wie einschlafen oder ohnmächtig werden. Das Erleben ist vollkommen Real und Bewusst.

    Zuerst bauen sich komplexe Muster und mathematisch hochpräzise geometrische Formen auf, die in ihrer Vielfalt und Tiefe überwältigend sind!

    Ich merke zum ersten Mal, dass ich tief durchatmen muss um zu sehen, ob mein Körper noch existiert.

    Als ich tiefer in die Muster und Formen eintauche und alles Weltliche weit zurücklasse, werden mir aus diesen Mustern Botschaften und Informationen zugesandt.

    Ich spüre deutlich die Anwesenheit von jemandem, der mich begleitet und anfängt, mir Dinge zu erklären.

    Kalendarische Sonnensymbole erscheinen, mathematische Formeln, Zeichen und Runen fliegen vorbei und das ganze in einer Geschwindigkeit die ich das ganze kaum verarbeiten kann.

    Ich spüre wie die unsichtbare aber spürbare Wesenheit mitteilt...

    >>hiermit kannst du dies tun, dass ist dafür da, das funktioniert so und das ist so,<<

    Nun erscheinen die Umrisse mehrerer gezeichneter Häuser, die untereinander in Reihe angeordnet sind. Das erste aus der letzten Reihe wird entfernt und mir wird gesagt, dass es nun auch aus meiner Welt verschwunden ist und ich die Dinge ändern kann wie mir beliebt!

    Dann verformten sich die Häuser zu einem Kreis und daraus entstehen mehrere Kreise, die vor mir aufgefechert werden und sich ineinander verdrehen und mir wird mitgeteilt, dass es es die verschiedenen Existenzebenen sind und ich mir aussuchen kann wo ich hin möchte, aber ich könne auch dort bleiben. Mir wurde klar gemacht, dass ich frei bin, die freie Wahl habe und mir alle Möglichkeiten offenstehen!

    Dann geht es wieder mit den Formen und Mustern weiter.

    Ich erinnere mich an die Worte von Black Eagle in der Einführung, dass man während der Reise gezielt nach seinem spirituellen Lehrer fragen soll um ihn zu sehen und so will ich weiter eintauchen und frage in die Muster hinein, wo ich denn hier meinen spirituellen Lehrer finden kann.

    Kaum ausgesprochen umgibt mich ein surrendes, energetischen Rauschen und ein immer lauter werdendes kosmisches Geräusch, und ich sehe sehr schnelle bewegende Lichtpunkte und Muster, die sich aufwärts, abwärts und um mich herum bewegen. Ich höre viele Geräusche wie ein >>sirrr<< >>klrrrr<< plötzlich ist alles still und die schnellen Bilder und das Getose ist vorbei und ich stehe inmitten einer Landschaft die rein aus Licht und Energie zu bestehen scheint. Alles strahlt in einem hellen weißen Licht und wirkt wunderschön und majestätisch! Es ähnelt einer riesigen Aussichtsplattform und dort befinden sich sehr viele höhere Wesenheiten, die dort anscheinend alle zu tun haben - vollkommen friedlich und ruhig wirken und mir zu verstehen geben, dass sie mich willkommen heißen und ich sofort eine tiefe Verbundenheit zu ihnen fühle! Auch sie sind reine Lichtwesen. Sie kommunizieren mit mir in ein energetischen Form und das was sie mir mitteilen, auf welche Art und Weise dies passiert, ist so abstrakt und für unseren weltlichen Verstand nicht mehr fassbar, so dass es für mich unmöglich ist, dies hier in Worten zu beschreiben. Man kann es erleben aber unmöglich beschreiben. Deshalb behalte ich den restlichen Aufenthalt bei den Wesenheiten einfach für mich.

    Ich werde die ganze Zeit von einer fast schon unerträglich schönen Energie durchflutet, welche mir ein Gefühl der absoluten Zufriedenheit und Glückseeligkeit beschert! Der schönste Orgasmus ist lächerlicher Furz dagegen.

    Ich merkte wieder, dass ich tief durchatmen muss, um es zu fassen, und verschmelze mit ihnen. Ich weiß noch wie in mir der Gedanke aufkommt, dass ich dort nie wieder weg möchte. Es ist einfach nur pures Sein und alles ist absolut richtig und friedlich.

    Leider geht das nicht, wird mir mitgeteilt, jedoch bin ich dort jederzeit willkommen. Das ist nun mein Platz, ich bin nicht alleine und alles ist gut so wie es ist.

    Ich tauche wieder ab und habe noch einige Bilder, von zukünftigen Ritualen mit Black Eagle und mir gesehen, mir erscheint unser zweiter Ritualteilnehmer, wobei ich erkenne, dass es ihm nicht gut geht. Ich kann ihm nicht helfen, so bitte ich meine Spirits, ihm zu helfen. Ich weiß nicht ob sie es getan haben. Des weiteren erscheint mir noch ein Adler aus geometrischen Mustern, nachdem Black Eagle während meiner intensiven Reise meine Hand hält. Später soll ich erfahren, dass es eines seiner Krafttiere ist.

    Langsam tauche ich auf und betrete wieder unseren Ritualkreis. Ich verspüre Glückseligkeit und Euphorie und begebe mich in einen absolut friedlichen Schlaf.

    Das was ich hier an erlebten niedergeschrieben habe ist nur ein Versuch es zu beschreiben. Diese Umschreibungsversuche werden aber niemals an das Erlebte selbst herankommen können, selbst wenn man sie sich in den tollsten Bildern vorstellen mag. Ich habe zuerst überlegt, keinen Bericht meiner Visionen niederzuschreiben - genau aus dem Grund, weil man es eigentlich nicht beschreiben sondern nur erleben kann! Es ist die unfassbare, nicht erklärbare Wirklichkeit, die man mit Ayahuasca betreten kann, in der unser Verstand und unser Wissen kein Platz haben und zurückbleiben müssen!

    Nun sind bereits zwei Tage nach dem Ritual vergangen und ich kann schon eine deutlichen Rückgang meiner Hautprobleme und eine Erneuerung der geschädigten Haut erkennen!

    >>Wir glauben, dass wir Menschen ausgereifte und vollkommene Wesen sind, doch haben wir noch nicht einmal angefangen zu blühen! Wir befinden uns noch in der dunklen Knospe unserer Existenz. Es gilt das zu erkennen und es gut zu machen wenn wir das Licht der Sonne erblicken möchten.<<

    Das ist eine der Botschaften, die ich mitnehmen durfte!

    Düsseldorf, 25. April 2010


    Teilnehmer(in) hat am Apr.25 2010 am Ayahuascaritual teilgenommen.
  • Erfahrungsbericht 1 von Nicole 28 J., Bürstedt, D,

    Jan.1 2010

    Ich habe jetzt (leider) etwas mit dem Schreiben meines Erfahrungsberichtes gewartet, weshalb manches der beiden Tage etwas verschwommen ist. Das Positive daran ist aber, dass ich schon ein bisschen mehr über die Wirkung danach berichten kann.

    Wir beginnen mit einem Anfangsritual.

    Danach Trommeln bzw. Rasseln wir, um in Trance zu gelangen. Es fällt mir nicht schwer mich in den Rhythmus fallen zu lassen und von ihm ?getragen? zu werden.

    Die erste Reise geht zum Krafttier. Mike erklärt mir noch, dass ich einen Kraftplatz brauche. Dort muss es sowohl nach oben als auch nach unten gehen. Mein Kraftplatz ist sofort da.

    Zum Krafttier geht's in die Höhle hinein. Als ich die Höhle betrete ist erst einmal alles schwarz Es ist keine unangenehme Dunkelheit. Ich fühle mich sehr sicher hier. Ich gehe weiter in die Höhle hinein und höre plötzlich ganz deutlich das Rasseln einer Klapperschlange. Das Vibrieren spüre ich überall. Es durchdringt mich völlig.. Auf einmal sehe ich die Schlange auch. Sie stellt sich mir als Katanka vor und als ich sie frage wofür sie steht, meint sie mit zischender Stimme:? Ich stehe für den nötigen Bisssss in deinem Leben!?.

    Sie gibt mir auch gleich zu verstehen, dass noch jemand tiefer in der Höhle auf mich wartet.

    Ich danke ihr und gehe weiter. Es dauert nicht lange und ich komme in eine große helle runde Höhle. Inmitten dieser Höhle sitzt eine weiß-graue wunderschöne Wölfin, die mir so vertraut erscheint. Es ist wie eine Umarmung sie nur zu sehen.

    Ich frage sie: ?Wer bist du??

    Sie sagt: ?Mein Name ist Ranja und ich bin dein Krafttier. Ich stehe für?..und auf einmal treffen viele verschieden Begriffe auf einmal bei mir ein: Stärke, Ruhe, Weiblichkeit?

    Ich bitte sie mir konkret zu sagen, wofür sie steht und sie sagt.? Ich bin deine weibliche Intuition. Du hast das Vertrauen in mich verloren, aber glaube mir, ICH BIN IMMER DA.? Dieser Satz hallt mehrfach nach und dringt ganz tief in mich ein. Sie sagt mir mehrfach, dass ich ihr und auch mir vertrauen kann und keine Angst zu haben brauche..

    Dann komme ich zurück und spüre meine Wölfin seitdem immer links hinter mir.

    Mike gibt mir eine Stunde vor dem Ritual die Schamanenkapsel und ich gehe in die warme Badewanne. Beim Aussteigen merkte ich schon, dass sich meine Wahrnehmung bereits verändert hat und mein Magen beginnt sich zu beschweren.

    Es endet damit, dass ich hier schon einmal der Toilette ?Guten Tag? sage. Danach fühle ich mich dann aber frisch und bereit für den Trank, für den ich gekommen bin. Das Gebräu mit all den kraftvollen Geistern drin schmeckt bitter, aber das stört mich jetzt nicht mehr.

    Er hat eine magische Anziehung, die es mir leicht macht ihn zu trinken. Ein Schluck, noch ein Schluck und nach zwei weiter höre ich ein klares ?Stopp!? von meiner Wölfin. Die Verbindung zu ihr ist so selbstverständlich, klar und natürlich hier in der Wohnung mit dem Schamanen und der Hexe drin. Ob das in meinem Alltag so bleibt? Ich weiß es nicht, aber es ist auch gerade in diesem Moment egal. Gerade ist das Wissen dass sie immer da war und immer da ist und immer da sein wird?..Nein, gerade ist das Wissen, dass sie immer da IST ganz ohne jeglichen Zweifel in mir lebendig.

    Ich habe durch dieses Vertrauen keinerlei Angst vor meiner Reise. Ich weiß auch, dass sie schon lange begonnen hat und noch weitaus länger gehen wird, als die nächsten Stunden.

    Mike und ich legen uns auf den Boden und Walpurga sitzt bei unseren Füßen. Ich fühle mich so verbunden mit diesen wundervollen kraftvollen Wesen. Es ist als würden wir uns schon ewig kennen.

    Mike nimmt meine Hand und berührt meinen Fuß. Für einen kurzen Moment kommt die alte Angst vor Nähe hoch, aber ohne irgendetwas zu tun oder es zu verstehen?, löst sie sich auf. Nein, es ist eher ein Loslassen. Ich lasse daran los und es ist, als ob ein ganzer Themenkomlex in Sekunde Bruchteilen an mir vorbeizieht und ich demütig loslasse, wie als würde ich ein Wesen verabschieden, das mir lange geholfen hat.

    Ich gehe(wie ich vorher erklärt bekommen habe und was als Erinnerung wie selbstverständlich wieder auftaucht) zu meinem Kraftplatz. Es brennt ein Feuer und es sind schon einige am Tanzen. Auch ich beginne zu tanzen und merkte, dass ich schon getanzt habe. In diesem Moment stelle ich fest, dass ich mehrere Ebenen gleichzeitig erlebe. Ich tanze, stehe am See und habe nonverbale Kommunikation mit mehreren gleichzeitig.

    Auf einmal fokussiert sich meine Aufmerksamkeit schlagartig auf einen Punkt. Unterm Wasserfall steht ein Wesen, das mich enorm anzieht. Es ist ein Mann in dunklem Mantel grau und verzerrt, genau wie der Bereich um ihn herum. Der Bereich fühlt sich anders an, als z.B. der Bereich am Feuer .Es ist wie ein Sog. Gerade nehme ich den Sog wahr, ohne von ihm gefangen zu sein. Ich gehe jetzt ganz bewusst zu diesem Wesen hin oder besser gesagt, sobald ich die Entscheidung treffe hin zu gehen, stehe ich schon direkt vor ihm.

    Sein Gesicht ist wirklich wie verzerrt. Es sieht aus, als wäre etwas zwischen uns. Wir kommunizieren ohne zu sprechen und in Sekunden Bruchteilen.

    Er steht für meine Angst und meinen Zweifel( bes. in Bezug zu meiner Intuition). Er ist tieftraurig und enttäuscht, weil er sich so isoliert fühlt. Ich berühre ihn und es ist, als würde ich durch eine Blase(Widerstand) durchgreifen. Er beginnt klarer und farbiger zu werden.

    Die Blase löst sich auf. Ich nehme ihn in den Arm und auch er beginnt sich auf zu lösen. Ich Fühlen ihn jetzt in mir, ohne diesen Grauschleier und diese Verzerrung. Durch diese ?Verschmelzung? fühle ich mich kraftvoller, klarer und weiter.

    Danach laufen zu viele Dinge gleichzeitig ab. Ich spüre meine Wölfin und noch weiteren Beistand. Es ist immer wieder so, dass in Sekunden Bruchteilen ganze Komplexe von mir erfasst werden und ich diese loslassen kann, ganz ohne alles ?verstanden? zu haben. Irgendwann werde ich wieder? eindimensionaler?. Ich öffne die Augen und kann es nicht fassen, dass 2 Stunden vergangen sind. Es waren Sekunden und ganze Leben gleichzeitig.

    Ich teile Mike mit, dass ich jetzt ins andere Zimmer gehen werde und verabschiede mich für die Nacht. Es ist ein ? Gute- Nacht- Sagen? mit wenigen Worten und viel ?Vertsanden-sein? oder eher ?Gefühlt-werden?.

    Auch im Zimmer gehen die Prozesse weiter, wobei es jetzt zu weit gehen würde, das alles aufzuschreiben und vor allem habe ich nicht das Gefühl, dass es notwendig ist.


    Teilnehmer(in) hat am Jan.1 2010 am Ayahuascaritual teilgenommen.