AYAHUASCA-ERFAHRUNGSBERICHTE aktuell 21.12.2017

Hallo zusammen! Mein Name ist Luxan und ich bin 20 Jahre jung. Ich bin in der Schweiz geboren und aufgewachsen, komme aber ursprünglich aus Sri Lanka. Vor dem Ritual Als Typ war ich ein stets freundlicher und motivierter Mensch, der Freude am Leben hatte. Ich war auch sehr spirituell und emotional. In meiner Familie so wie auch in meinem Umfeld war ich ein sehr sozial engagierter Mensch. Ich war in der Schweizer Kultur sehr integriert und verstand sie auch. In meiner tamilischen Kultur war ich zwar integriert, verstand sie aber nicht richtig und hatte auch wenig Interesse. Kurz gesagt, sie haute mich nicht aus den Socken.

Weshalb habe ich mich dann für das Ritual entschieden? Obwohl mein Leben perfekt für mich abgestimmt war, suchte ich nach einem besseren Leben…ein Leben, wie ich nach einigen Monaten nach dem Ritual realisierte, dass ich  nicht leben sollte. Ich wollte immer zu den großen Visionären wie Steve Jobs oder Elon Musk gehören und wollte die Welt verändern. Jedoch führte dieser Weg bei mir nie zu einem erfüllten Leben. Jedes mal fühlte ich mich “in der falschen Rolle”. Zu diesem Zeitpunkt (ca. Januar 2017) ging es mir psychisch sehr schlecht. Man kann fast sagen dass ich damals Depressionen hatte. Ich zog mich immer mehr von meinem Umfeld zurück.

Deshalb kam das Ayahuasca-Ritual “genau zur richtigen Zeit” zu mir. Das Ritual Ich nahm vom 16. März bis 18. März 2017 am dreitägigen Ritual teil. Mit mir nahmen ebenfalls zwei junge Herren, einer von Deutschland und Österreich, teil. Bei der schamanischen Reise mit der Trommel fand ich heraus dass mein spirituelles Krafttier der Tiger ist. Meine erste Reise mit dem Ayahuasca war eher “entTÄUSCHEND”. Ich sah meine vielen Fragen über mein Leben auf einer großen Leinwand. Als ich die Antwort erwartete gab mir der Spirit von Ayahuasca die Antwort dass ich es am Folgetag noch einmal probieren sollte. Somit war auch meine Reise zu Ende.

Mit einem großen Fragezeichen, Enttäuschung und auch Angst nahm ich am nächsten Abend wieder Ayahuasca zu mir. Schon vor der spirituellen Reise bekam ich es physisch sehr stark zu fühlen. Mein Körper hatte sehr starke Zitteranfälle, gleichzeitig wurde ich psychisch immer unruhiger. Als ich mich dann übergeben hatte, fingen die Visionen an. Ich sah sehr viele Momente von meiner Vergangenheit. Es waren gute, schlechte, wichtige und auch eher unwichtige Momente. Speziell waren die Momente, die ich in Verbindung mit meiner Familie oder Kultur sah. Als ich diesen “Film des Lebens” sah, wurde mir plötzlich bewusst dass jeder einzelne Moment zu meinem heutigen ICH Etwas beigetragen haben. Mit dieser Erkenntnis kamen meine Emotionen richtig in Fahrt. Ich weinte mich ca. zwei Stunden aus und zwar so fest, dass mich Walpurga trösten musste. Es war kein trauriges Weinen, sondern ein Weinen dank der Erkenntnis, wie schön mein Leben ist. Nach dieser intensiven Reise zu MIR SELBST wurde mir immer mehr und mehr bewusst, dass meine Zukunft mich in Richtung Ursprung meiner Herkunft leiten wird. Nach dem Ritual Was hat sich bei mir verändert…rein persönlich gar nichts. Ich wusste nur von der zweiten Ayahuasca Reise dass ich in der Zukunft stark wieder zu meinen Wurzeln zurückfinden werde.

Mit diesem Gefühl ging ich damals nach dem Ritual wieder zurück in die Schweiz und das erste was ich machte als ich Zuhause ankam war die Buchung eines Flugtickets nach Sri Lanka für im Dezember. Die ersten zwei Monate nach dem Ritual vergingen sehr langsam und qualvoll für mich. Obwohl ich wusste, dass ich kein Leben wie Steve Jobs haben werde, quälte mich mein Verstand mich mit diesen negativen Gedanken. In dieser Zeit zog ich mich wieder sehr von meiner Gesellschaft zurück und fiel fast wieder in Depressionen. Deshalb entschied ich mich ab diesem Tag einfach zu leben, egal was passiert. Wichtig war mir bei einfach positiv zu denken, bei positiven sowohl auch bei negativen Gedanken. Ab diesem Zeitpunkt begann sich mein wahres ICH zu entfalten. Es fühlte sich an, als würde ein entgleister Zug wieder ins Rollen kommen. Meine Emotionen wurden und werden Tag zu Tag immer intensiver. An guten Tagen könnte ich manchmal fast weinen, so stark sind die Emotionen. Auch die schlechten Tage sind sehr intensiv. Jedoch kann ich nach der Zeremonie viel besser mit Diesen umgehen. Ich lerne quasi von jedem Tag Etwas, egal ob gutes, schlechtes, wenig oder viel.

Meine Sri Lanka-Reise war ein einmaliges und wunderschönes Erlebnis. Ich durfte so viele neue Menschen und die Kultur auf eine neue Art kennenlernen. Verglichen mit meiner Reise im 2016 war diese im 2017 viel emotionaler und erlebnisreicher. Jeder Tag fühlte sich wie ZUHAUSE an, nicht wie in den Ferien. Nach dieser Reise kann ich wirklich sagen, dass ich zurück zu meinen Wurzeln gefunden habe! Fazit Ayahuasca hat mein Leben definitiv verändert. Nicht den Verlauf meines Lebens, sondern die Wahrnehmung MEINES Lebens. Der Verlauf meines aktuellen Lebens wäre ohne dieses Ritual der gleiche gewesen, jedoch kann ich heute MEIN Leben nur so intensiv und emotional erLEBEN dank dem Ayahuasca. Erst wenn du dein wahres ICH findest und es akzeptieren kannst, beginnst du zu LEBEN. Ich möchte mich für diese Erkenntnis bei Mike und Walpurga GANZ herzlich beDANKEN. So ein Geschenk ist einmalig und bedeutet mir ganz viel!

Noch einmal vielen herzlichenlichen Dank für Alles
Ich könnte jedes Mal wegen Freude weinen, wenn ich über das Ganze nachdenke??

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