DIE MAGISCHEN RAUNÄCHTE

In den Raunächten feiern wir den Übergang vom alten zum neuen Jahr, es ist Zeit zum Loslassen und Danke sagen, aber auch Zeit zur Neuausrichtung und um gute Führung fürs Neue zu bieten. Am 21.12. in der Mutternacht haben wir die Geburt des Lichtes / des Lichtkindes in der längsten Nacht des Jahres gefeiert, am 24.12. wird die Wende der Sonne erstmals messbar!

Aus dem Schoss von Mutter Erde, der großen Göttin, der Jungfrau Maria wird das Lichtkind geboren.
Odins wilde Jagd beginnt, Perchta fährt mit Sturm und Wind durch die Bäume. Es gilt das Lichtkind zu beschützen und den Sieg über die Dunkelheit zu feiern, obwohl der richtige Winter erst beginnt.

Feinfühlige Menschen spüren die besondere Zeitqualität, wir träumen viel und intensiv, wir tun gut daran, eine Pause zu machen, inne zu halten, unsere innere Stimme zu hören, mit lieben Menschen zusammen zu sein. Deshalb gehen wir räuchernd mit Weihrauch und Beifuss, oder auch mit Pflanzen aus dem Kräuterbuschen durch das Haus, die Wohnung, das Anwesen, und bitten die spirituellen Kräfte um Unterstützung beim Übergang vom Alten zum Neuen.

Ich gehe nicht davon aus, dass wir räuchern müssen, um uns die alten Götter gewogen zu machen, sondernn es ist vielmehr ein Ausdruck der Verbundenheit mit dem Alten Wissen, mit den Göttinnen und Göttern unserer alten Religionen!

In den Raunächten kennen viele Menschen noch viele alte Bräuche, wie: keine Wäsche aufhängen, die Spinnräder stehen still, d.h. es wird nicht gearbeitet, tatsächlich haben auch viele Menschen zwischen den Feiertagen frei!

Rehe hüten ein Raunachtgeheimnis: im August ist Brunftzeit und Befruchtung, das befruchtete Ei bleibt aber bis Weihnachten im Eileiter, erst in den Raunächten nistet es sich in der Gebärmutter ein, um sich weiter zu entwickeln. Rehe, Hirsche, Rentiere sind nicht umsonst die Tierführer des Weihnachtsmannes und als Weihnachtsdekoration auch heute noch sehr beliebt!

Eine magische Raunachtzeit!