SILVESTER BRAUCHTUM HAT SCHAMANISCHEN URSPRUNG

Wissenswertes zu den Silvesterbräuchen

Das Brauchtum rund um Silvester hat zutiefst schamanische Wurzeln:

Fliegenpilz: der Glückspilz schlechthin, er ist ein altes schamanisches Trancemittel, besonders bei den sibirischen Schamanen noch immer gebräuchlich, auch der Weihnachtsmann (in Rot-Weiß) fliegt mit dem Fliegenpilz essenden Rentier vom Nordpol überall auf die Welt, um durch den Kamin seine Gaben zu bringen.

Glücksschwein: in alten matriarchalen Kulturen sind Schweinegöttinnen bekannt, sie repräsentieren Fruchtbarkeit und Fülle, bringt doch ein Schwein ganz viele Ferkel zur Welt. Weiters gilt im ländlichen Bereich der 21.12. (Thomastag bzw. Wintersonnwende) als alter Schlachttag, Schweine werden geschlachtet, die Würste daraus als Mettwürste nach der Christmette verspeist, der große Braten kommt am Christtag auf den Tisch und der “Sauschädel” wird zu Silvester festlich dekoriert verspeist, wenn er nicht zuvor von den Nachbarn gestohlen wird!

Rauchfangkehrer/Schornsteinfeger: die heute aktuellste Erklärung bringt nur einen Teil auf den Punkt: nämlich, dass ein gut gekehrter Kamin das Haus vor Brand schützt. Vielmehr galt der offene Kamin immer schon als Ein- und Austrittstor für die Geister, so bringt heute noch der Santa Claus in England oder USA die Weihnachtgeschenke durch den festlich geschmückten Kamin. Auch Hexen wird nachgesagt, dass sie beim Hexenflug durch den Kamin hinausfliegen und auch von dort wieder zurückkehren.

Feuerwerk: mit viel Lärm und Getöse wird der Winter ausgetrieben, ähnlich wie die Wilde Jagd, die mit Gebrause durch die Lüfte fliegt, oder die Perchtenumläufe mit viel Glockengeläut und gruseligen Fratzen, werden durch das Feuerwerk und die Raketen die Wintergeister vertrieben.

Hufeisen: vermutlich erinnert es an Wotans Wilde Jagd auf seinem achtfüßigen Pferd Sleipnir, welches in wilden Winternächten durch die Lüfte braust, vielleicht hat uns das Pferd ein Hufeisen dagelassen. Achtung: immer mit der Öffnung nach oben aufhängen, damit sich das Glück darin sammelt!

Kleeblatt: das vierblättrige Kleeblatt deutet vermutlich auf die in vielen Kulturen heilige Zahl vier. Vier Elemente, vier Himmelsrichtungen, vier Jahreszeiten, es ist der Zahl der Vollständigkeit!

… und der “gute Rutsch” hat nichts mit Schneeglätte zu tun, sondern mit dem hebräischen Wort “Rosch”, dies bedeutet Anfang, Kopf, das jüdische “Rosch ha schana” ist der “Kopf des Jahres”, also das Neujahr! Im Judentum wird das Neujahr aber nach dem Mondkalender im Herbst gefeiert! Zu diesem Anlass werden in Honig getauchte Apfelspalten gegessen, auf dass das neue Jahr viel Süßes mit sich bringt!

zusammen getragen von Walpurga Zellinger

Walpurga & Mike Zellinger wünschen ein Gutes Neues Jahr!