Was für unsere Großmütter die Arnikatinktur, die Ringelblumensalbe oder das Rotöl waren, ist für die russische Hausapotheke der Fliegenpilz – Amanita muscaria. Ob in Wodka oder Öl ausgezogen, die Verwendung von Fliegenpilz Zubereitungen war selbstverständlich, weil sie einfach gut geholfen haben.
Der Fliegenpilz spielt eine zentrale Rolle im sibirischen Schamanismus, er hat einen wichtigen Platz in der nordischen und germanischen Mythologie und er gilt noch immer als giftig.
Inzwischen folgen wissenschaftliche Studien zum Microdosing und innerlicher Einnahme, Berichte und persönliche Erfahrungen. Schon lange verwenden wir in unserer schamanischen Praxis den Glückspilz für vertiefende schamanische Reisen, besonders zu den Jahreskreisfesten. Demnächst wieder am 1. August (Lughnasad) und am 31. Oktober (Samhain).
In diesem Workshop geht es ausschließlich um die äußerliche Anwendung. Der Fliegenpilz sorgt in der Volksheilkunde für Unterstützung bei schmerzenden Gelenken, steifen Beinen, verspannten Rücken, Hautproblemen uvm.
Ich erzähle Wissenswertes zum Ernten und Trocknen, zu den Inhaltsstoffen und deren richtiger Decarboxylierung.
Die Anwendung von Fliegenpilz Produkten obliegt der eigenen Verantwortung und ersetzt keinen Arzt!
In Verbindung mit heimischen Heilkräutern entstehen bei diesem ganz außergewöhnlichem Workshop diverse Fliegenpilz Zubereitungen zum Mitnehmen:
- ein leicht kühlendes Fiegenpilzgel mit Beinwellöl
- eine Fliegenpilzcreme mit Rotöl
- eine wärmende Fliegenpilzsalbe mit Chili
- ein entgiftendes Fussbad
- eine Gesichtsmaske mit Honig
- Fliegenpilztinktur (fakultativ)

