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68 Einträge
Thisa schrieb am 12. September 2020:
Hallo ihr Lieben,
lang nix mehr von euch gelesen/gehört.
Hoffe es geht euch gut und ihr seid gesund und wohlauf.

Liebe Grüße aus dem "Elbental"
Thisa
Sylvana Kuhl schrieb am 12. September 2020:
Liebe Walpurga!
Eine tolle Seite hast du hier, bzw habt ihr hier! Möchtet ihr sie nicht einmal in der Gruppe vorstellen? Deine Beiträge gehören zu den Besten und ich freue mich immer darüber. Es ist eine Freude mit dir bekannt zu sein!
glg Rabenkräuter
Gerold schrieb am 10. Juni 2019:
Seit ca. 15 Jahren begegnet mir der Begriff Ayahuasca immer wieder. Das was ich selber recherchiert habe, hat mich eher geängstigt und abgeschreckt, als die Neugier geweckt. Also blieb es über Jahre brach und ungenutzt. Die Berichte sind teilweise wirkliche Horrorgeschichten. Dabei geht oft vergessen es werden meistens die „sehr guten“ und „grottenschlechten“ Kommentare ins Netz gestellt. Das Dazwischen geht verloren. Doch das ist im Interesse der Pharmazie Branche, negative Berichte zu haben. Den Ayahuasca die „Wunderpflanze“ sabotiert den Gesundheitsmarkt, durch die Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Ich habe mich getraut, ausprobiert und bin ziemlich verblüfft. Doch bevor ich dazu mehr habe, einige Ergänzungen.

Ich will etwas leben was ich aus tiefstem Herzen erreichen will und das ist Selbstliebe. Mich selbst zu lieben, mit allem Drum und Dran, ist mir bis ins Alter von weit über 40 Jahren, schwer gefallen. Und fällt mir nach wie vor öfters mal wieder schwer. Die eigenen Defizite und Unzulänglichkeiten sind schnell zur Hand. Doch um meine eigene Freiheit zu haben, bedingt es der Selbstliebe. Das stellt eher sicher auch mein vis a vis, meinen Partner, meine Tochter, mein Umfeld inklusive dem beruflichen Umfeld, frei zu lassen.

In jungen Jahren war Carlos Castenada mein Held mit seinen Grenzgängen und Büchern. Er hat das Wissen von Indianer, Schamanen und den Gebrauch von halluzinogen wirkenden Pflanzen inkl. Peyote und Pilzen beschrieben. In seinen Werken kamen immer wieder die „Lehren des Don Juan“ vor. Eine Aussage, dahinter lautet: Der Mensch und die Welt, die ihn umgibt, sind ein unergründliches Geheimnis; nur wer den „Weg des Herzens“ geht und immer seinem Herzen folgt, kann den „Weg des Kriegers“ beschreiten, sein Bewusstsein erweitern und seine Lebensenergie effektiver nutzen.

Beim Weg des Kriegers ist gemeint sich selbst zu entdecken. Genau das braucht oft Mut und die Überwindung der Ungewissheit. Da kann auch mal was hochkommen was unangenehm ist. In der heutigen Welt der Leistung zählen Schein mehr als Zahlen, Daten und Fakten. Das Konsumverhalten, die Sucht von Macht und der Status, sind gesellschaftlich omnipräsent. Dazu kommt der Defekt zu vieles kontrollieren zu wollen. Ayahuasca steht für Veränderung und die beginnt mit der Abgabe der Kontrolle indem ich neue Wege gehe. Zu oft stehen alte Muster mir als Mensch, aus längt vergangenen Tagen im Weg. Stichworte sind: Komfortzone, Absicherungsmechanismus, Sicherheitsbedürfnis

Der Mensch ist ein Verrücktes Wesen: Er sieht was er glaubt. Noch einfacher ist das, wenn es die Mehrheit ist. Deshalb ist das Sehen zu verändern populärer wie simpler, bevor ich den Glauben ändere. Daraus ergibt sich, dass alles erklärbar ist und das ist der nächste Trugschluss. Die Aspekte und Facetten die menschlich unfassbar sind, sind meine grössten Feinde, wenn ich sie verleugne und besten Freunde, wenn ich sie nutze.

Das wichtigste in einem Satz gesagt: Ayahuasca ist die Welt der wahreren Wirklichkeit, als unsere Alltagswelt. Ayahuasca verbindet Körper, Geist und Seele. Ayahuasca ist Veränderung. Wer Ayahuasca nutzt und einsetzen will, bereitet sich auf dieses Ritual vor. Dazu gehört Ernährung, Fasten und das Weglassen von Alkohol. Die Einnahme ein heiliger Akt. Ayahuasca trägt auch Namen wie: das oder die Göttliche.

Ich hatte während dem 3 tägigen Anlass nie Bedenken. Die Aufmerksamkeit es mir so bequem wie möglich zu machen omnipräsent. Ebenso in Bezug auf die Sicherheit. Ich bin erleichtert die 1. Erfahrung hier gemacht zu haben, Weitere werden folgen. Ein Tipp nehmt das Fasten ernst. Danke. Wer sich entdecken und heilen will unbedingt hier die 1. Ayahuasca Erfahrung machen. Ein sicherer und intimer Rahmen der mir geholfen hat los zulassen.
Eddy schrieb am 1. März 2019:
Das dreitägige Ayahuasca Ritual

Ich hatte mich davor (ca. 6 Monate) intensiv mit der Ernährung befasst und habe mich über Ayahuasca informiert. Für mich war klar das solch ein Erlebnis zum Leben dazugehören muss. Das Leben ändert sich, Gehirnstrukturen/Muster werden neu „gestrickt“ wenn wir z.B. geboren werden…heiraten/Scheidung erleben…beim Tod eines Freundes/ Familienmitglied…oder wenn man Ayahuasca trinkt.

Ich bin ohne nennenswerte Probleme (Keine Abhängigkeiten oder ähnliches) an sie Sache herangegangen. Wichtig ist dabei, dass man sich nicht in festgefahrene Muster verliert oder irgendetwas erzwingen will. Wenn nach 1,5h die Wirkung sich entfaltet sollte man es einfach ZULASSEN. Der Rest macht die Pflanze. Passend dazu noch ein Spruch: Nicht DU sagst wo es lang geht, sondern die Pflanze macht das für dich.

Durch das Ritual fühle ich mich Körperlich, Geistig und Seelisch in Balance. Ich habe meine Emotionen wiederentdeckt. Ich habe eine andere „reale“ Welt kennengelernt. Hierzu fällt mir ein: Unser alltägliches „ICH“ ist nichts, im Vergleich zu unserem „Seelischen Schatz“ welches wir in uns tragen. Ich gehe ganz anders durchs Leben nach so einem Ereignis bzw. Erlebnis. Um alles zu Beschreiben was passiert ist würde hier den Rahmen sprengen.

Jeder muss seine Erfahrung mit Ayahuasca machen. Eines der besten Heilmethoden, welche von unserer industriellen Konsumgesellschaft totgeschwiegen wird.

Großen Lob an Mike und Walpurga das sie diese einzigartige Möglichkeit, der westlichen Welt zur Verfügung stellen. Macht weiter so!

Es hat ein Anfang…aber kein Ende! 😉
Antonio St. schrieb am 16. Februar 2018:
. . . Gratulation zu Eurer Arbeit bezüglich Ayahuasca, ihr seid spitze! Vor allem Dein Spirit Mike ist unschlagbar, kräftiger und besser als bei berühmten Schamanen aus Amazonien. Ihr braucht Euch mit Eurer Arbeit nicht zu verstecken, ihr lebt und integriert den Schamanismus als Lebensform in Euer Leben. Unabhängig davon trägt Ihr beide einen hohen Einsazt, was die Ayahuasca Arbeit betrifft . . .
Schon alleine dieser Einsatz, die Bereitschaft gehört wertgeschätzt.

Bleiben wir Freunde . . .

Liebe Grüße
Antonio