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70 Einträge
Max schrieb am 30. Juli 2021
War Mitte Juni auf einem 3 tägigen Ayahuasca Ritual. Habe mich mit dem Thema Ayahuasca schon ca. 1 Jahr auseinander gesetzt. Viel darüber gelesen und angesehen. Da eine Reise nach Südamerika nicht möglich wäre, und andere europäische "Schamanen" das ganze eher als eine Geldruckmaschiene mit möglichst vielen Teilnehmern sehen. War ich froh auf Michael und Walpurga gestoßen zu sein. Das Ritual mit 2 weiteren sehr lieben und sympathisch Teilnehmern war genau mein Ding. Da ich bis dato auch immer lieber unter wenig Menschen war. Soviel vorweg damit hab ich jetzt keine Probleme mehr. 😉

So, also ich kam in Wien an und als mir die Türe geöffnet wurde wurde ich herzlich empfangen. Nach einem kleinen Kennenlernen war das erst Ritual das mapatcho Gebräu zu trinken. Schmeckt in etwa wie ein Kaffe den man aus einen Aschenbecher trinkt... Nach ca. 1 Std musste ich brechen. Danach ging es mir sehr gut. War voller Energie und auch sehr entspannt.

Der zweite Tag begann mit einem super leckeren Frühstück von Walpurga. Die sich nicht nur als exzellente Pflanzenkundlerin herausstellte, sondern auch als super Köchin.
Nach ein paar netten Gesprächen und Schamanistische Themen machten wir die Reise zum Krafttier. Und da hatte ich meinen ersten richtigen AHA Effekt.
Habe nie viel vom Thema Schamanismus gehalten. Aber zur gedanklichen Reise zum Krafttier und im Anschluß die Erläuterung dazu passte wie arsch auf Eimer...
Mein Krafttier (Kuh und Stier) konnte ich nach dem Ritual, in einem Buch nachlesen passten nur zu gut zu mir und meinem Konflikt im inneren. Wow. Muss wohl doch was dran sein am Schamanismus... Hätte ich so nie erwartet.
Am Abend kam nun das groß erwartete Ayahuasca Ritual. War sehr gespannt und etwas aufgeregt. Nach dem Trunk legte man sich ab und wird durch Südamerikanische Schamanenmusik eingestimmt. Gedanken zu dieser Zeit: Was mach ich hier eigentlich? Die Berichte was man so liest sind wahrscheinlich eh übertrieben usw...
Dann ca. 1 Stunde später, die Wirkung setzte noch nicht ein, konnte man nachtrinken, was ich auch tat. Und kurz danach ging meine Reise los. Darüber möchte ich hier aber nicht viel berichten, da es eh für jeden anders ist. Nur soviel, habe erkannt das ich gut bin, wie ich bin. Durfte viel liebe erfahren und innere Konflikte aufarbeiten. Es war wunderbar und das beste, es ist bleibend und hat mir sehr viel mehr Lebensqualität geschenkt.
Am nächsten Morgen war ich so voller Energie und habe das Frühstück mit anschließender Besprechung genossen. Dann war bis am Abend nicht viel geplant, und ich konnte mit meiner Frau und meinen Eltern telefonieren. Und denen blieb meine neu gewonnene Lebensfreude nicht verborgen. Meine Frau war bei Videotelefonie total geflasht von meiner Ausstrahlung, ebenso meine Mutter. Und wie gesagt habe diese "Energie" nach gut 2 Monaten Immer noch.

Am Abend dann das gleiche Ritual mit Ayahuasca. Nur war die getrunken Menge weniger, und so konnte ich das Level vom Vortag nicht mehr erreichen. Etwas schade, aber in Ordnung, da ich beim ersten mal schon sehr viel mitnehmen konnte.
Hier nochmal einen ganz lieben Dank an Michael der mit seinem umfangreichen Schamanischem Wissen und Walpurga die mit einer leicht mütterlichen Art für alle Fragen und Ängste immer zur Stelle waren.
Auch ein Dank geht raus an Barbara und Roman die beiden weiteren Teilnehmer, die mir in den 3 Tagen total ans Herz gewachsen sind. Hoffe ihr konntet auch soviel positives in euren Alltag mitnehmen wie ich.
Werde auch nochmal nach Wien reisen, um mit meiner Frau das Ritual zu wiederholen, da ich am 2. Tag leider nicht mehr auf das Thema kommen konnte was mich noch belastet.
Vielen lieben Dank für Hilfe und Heilung
Liebe Grüße
Max
barbara kölbl schrieb am 30. Juni 2021
Vergangene Woche war ich mit meinem Mann bei der Dreitätigen Ayahuasca Zeremonie.
Gleich vorweg die bleibenden Veränderungen:
Unsere Paarbeziehung ist seither viel bewusster, intensiver,-- einfach wunderschön!
Ich nehme meinen Mann als starken Partner an meiner Seite wahr.
Meine Erfahrungen mit Schamanismus haben eine Art Feinputz bekommen.
Eine berufliche Frage, die mich schon lange quälte, mir aber der Mut fehlte richtig hinzuschauen – hat sich vollkommen und zu meinem Wohlgefallen aufgelöst!

Als Teilnehmer verbringt man diese Tage mit ihnen und bei ihnen in ihrer Wohnung und diese Tatsache alleine vermittelt schon ein angenehmes Nestgefühl. Außerdem hat man dadurch immer die wunderbare Möglichkeit sich mit ihnen Auszutauschen, Fragen zu stellen, ihren Erfahrungen zu lauschen,....

Ich bin selber schon einige Jahre auf meinem schamanischen Weg und habe Wolfgang als Lehrer sehr genossen! Alles fügte sich, grobes wurde verfeinert, rohes wurde fein, ....... ☺

In der Ayahuasca Zeremonie selber, erlaubte mit der Spirit von Ayahuasca Zeuge zu sein. Zeuge, wie Wolfgang als der Schamane Black Eagle, seinen Körper als Kanal für uralte, mächtige Schamanen zur Verfügung stellte! Er saß auf der Terrasse und schütze unsere Prozesse. Und „da spielte es sich ab, Hallelujah!“ Stundenlang!
Außerdem bekam ich die Information, dass er seine Gesundheit unserem Wohl opfert - ein großes, mächtiges Opfer.
Danke an den großen Schamanen Golden Eagle!

Walpurga erschien mir als eine wunderschöne Göttin, Artea. Aber dazu hätte ich kein Ayahuasca gebraucht, das ist auch „nüchtern“ erkennbar!

Das war aber erst der Anfang unserer Begegnung, wir werden uns wieder sehen! Ahoe!
Thisa schrieb am 12. September 2020
Hallo ihr Lieben,
lang nix mehr von euch gelesen/gehört.
Hoffe es geht euch gut und ihr seid gesund und wohlauf.

Liebe Grüße aus dem "Elbental"
Thisa
Sylvana Kuhl schrieb am 12. September 2020
Liebe Walpurga!
Eine tolle Seite hast du hier, bzw habt ihr hier! Möchtet ihr sie nicht einmal in der Gruppe vorstellen? Deine Beiträge gehören zu den Besten und ich freue mich immer darüber. Es ist eine Freude mit dir bekannt zu sein!
glg Rabenkräuter
Gerold schrieb am 10. Juni 2019
Seit ca. 15 Jahren begegnet mir der Begriff Ayahuasca immer wieder. Das was ich selber recherchiert habe, hat mich eher geängstigt und abgeschreckt, als die Neugier geweckt. Also blieb es über Jahre brach und ungenutzt. Die Berichte sind teilweise wirkliche Horrorgeschichten. Dabei geht oft vergessen es werden meistens die „sehr guten“ und „grottenschlechten“ Kommentare ins Netz gestellt. Das Dazwischen geht verloren. Doch das ist im Interesse der Pharmazie Branche, negative Berichte zu haben. Den Ayahuasca die „Wunderpflanze“ sabotiert den Gesundheitsmarkt, durch die Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Ich habe mich getraut, ausprobiert und bin ziemlich verblüfft. Doch bevor ich dazu mehr habe, einige Ergänzungen.

Ich will etwas leben was ich aus tiefstem Herzen erreichen will und das ist Selbstliebe. Mich selbst zu lieben, mit allem Drum und Dran, ist mir bis ins Alter von weit über 40 Jahren, schwer gefallen. Und fällt mir nach wie vor öfters mal wieder schwer. Die eigenen Defizite und Unzulänglichkeiten sind schnell zur Hand. Doch um meine eigene Freiheit zu haben, bedingt es der Selbstliebe. Das stellt eher sicher auch mein vis a vis, meinen Partner, meine Tochter, mein Umfeld inklusive dem beruflichen Umfeld, frei zu lassen.

In jungen Jahren war Carlos Castenada mein Held mit seinen Grenzgängen und Büchern. Er hat das Wissen von Indianer, Schamanen und den Gebrauch von halluzinogen wirkenden Pflanzen inkl. Peyote und Pilzen beschrieben. In seinen Werken kamen immer wieder die „Lehren des Don Juan“ vor. Eine Aussage, dahinter lautet: Der Mensch und die Welt, die ihn umgibt, sind ein unergründliches Geheimnis; nur wer den „Weg des Herzens“ geht und immer seinem Herzen folgt, kann den „Weg des Kriegers“ beschreiten, sein Bewusstsein erweitern und seine Lebensenergie effektiver nutzen.

Beim Weg des Kriegers ist gemeint sich selbst zu entdecken. Genau das braucht oft Mut und die Überwindung der Ungewissheit. Da kann auch mal was hochkommen was unangenehm ist. In der heutigen Welt der Leistung zählen Schein mehr als Zahlen, Daten und Fakten. Das Konsumverhalten, die Sucht von Macht und der Status, sind gesellschaftlich omnipräsent. Dazu kommt der Defekt zu vieles kontrollieren zu wollen. Ayahuasca steht für Veränderung und die beginnt mit der Abgabe der Kontrolle indem ich neue Wege gehe. Zu oft stehen alte Muster mir als Mensch, aus längt vergangenen Tagen im Weg. Stichworte sind: Komfortzone, Absicherungsmechanismus, Sicherheitsbedürfnis

Der Mensch ist ein Verrücktes Wesen: Er sieht was er glaubt. Noch einfacher ist das, wenn es die Mehrheit ist. Deshalb ist das Sehen zu verändern populärer wie simpler, bevor ich den Glauben ändere. Daraus ergibt sich, dass alles erklärbar ist und das ist der nächste Trugschluss. Die Aspekte und Facetten die menschlich unfassbar sind, sind meine grössten Feinde, wenn ich sie verleugne und besten Freunde, wenn ich sie nutze.

Das wichtigste in einem Satz gesagt: Ayahuasca ist die Welt der wahreren Wirklichkeit, als unsere Alltagswelt. Ayahuasca verbindet Körper, Geist und Seele. Ayahuasca ist Veränderung. Wer Ayahuasca nutzt und einsetzen will, bereitet sich auf dieses Ritual vor. Dazu gehört Ernährung, Fasten und das Weglassen von Alkohol. Die Einnahme ein heiliger Akt. Ayahuasca trägt auch Namen wie: das oder die Göttliche.

Ich hatte während dem 3 tägigen Anlass nie Bedenken. Die Aufmerksamkeit es mir so bequem wie möglich zu machen omnipräsent. Ebenso in Bezug auf die Sicherheit. Ich bin erleichtert die 1. Erfahrung hier gemacht zu haben, Weitere werden folgen. Ein Tipp nehmt das Fasten ernst. Danke. Wer sich entdecken und heilen will unbedingt hier die 1. Ayahuasca Erfahrung machen. Ein sicherer und intimer Rahmen der mir geholfen hat los zulassen.