Erfahrungsbericht 5 von Silvia 44 J., Heidelberg, D,

1. Teil
Hallo Walpurga, hallo Mike, heute war ich den ersten Tag wieder im Büro…. gut dass es erst heute war, denn direkt am Montag oder auch noch gestern wäre nicht gegangen. Ihr habt ja schon von Mike gehört, dass es uns beide „richtig erwischt hat“. Ich habe neben den geistigen/seelischen Wirkungen auch sehr stark eine körperliche Schwäche gespürt. Nach Sonntag und MOntag mit wieder eher normaler Nahrungsaufnahme hat sich das schnell gebessert. Wegen meiner eher nicht so stabilen äußereren Konstitution verspüre ich bei Nahrungsentzug relativ schnell starke Schwäche. DAs war auch beim Fasten in den letzten Jahren so. WEnngleich ich noch NIE so eine Übelkeit verspürt habe, waren doch  diese körperlichen Wirkungen eher unbedeutend im Vergleich zu den Wirkungen in meinem seelischen Körper. Ich habe auf den Fragebogen am Mittwoch (was ich erwarte, bzw. warum ich gekommen bin) geschrieben, dass ich los lassen möchte und KOntakt zu mir selbst, meinem Inneren aufnehmen möchte. Genau das, was ich bestellt habe, habe ich auch erhalten. Allerdings in einer nicht erwarteten Intensivität!!! Ich habe zum ersten Mal in ,meinem Leben erfahren, dass ich mehr bin als der Körper. Damit meine ich, dass ich das tatsächlich gespürt haben, nicht nur theoretisch „gewußt“, aus er spirituellen ERfahrung von vorher. Was mir im Nachhinein noch eingefallen ist und ich glaube ich noch nicht erwähnt habe ist folgendes: Ich bin Robin, meinem Krafttier dem Falken begegnet, da wußte ich allerdings noch nicht, dass er so heißt und mein Krafttier ist. Ihn habe ich um Hilfe angefleht und er hat mir gesagt „Du hast bisher nicht auf mich gehört, warum sollte ich Dir jetzt helfen“. Ich habe ganz deutlich meinen (toten) Körper gesehen, bzw. einen TEil davon, meinen  linken Arm (ganz ekelig abgemagert, wie mumifiziert) mein Innneres war von meinem Körper getrennt!!!! Ich hatte mir gewünscht wieder Zugang zu meinem Innersten zu bekommen, das habe ich erhalten, ich war aber entsetzt über das,was ich gesehen habe, ich war zu tiefst traurig, es hat mir undendlich leid getan. Ich habe gigantsiche Schmerzen, auch Ekel und ABscheu gefühlt, das war mein Gejammer, noch nie habe ich so gejammert. Und ich habe gekämpft, wie noch nie in meinem Leben zuvor, ALLE Energie, die ich hatte, habe ich versucht zu mobilisieren um diesen Ballast in mir hochzuwürgen und auszuspeien. Zwischendurch habe ich immer wieder kurz die Augen geöffnet, dann sah ich (meinen )Mike und Dich Mike, das hat mir irgendwie Sicherheit gegeben. ABer gegen Ende wollte ich nur noch, dass es vorbei ist, ich habe tatsächlich ALLES aufgegeben, ich war bereit zu sterben…. und dann erst war es vorbei, dann sah ich diesen schwarzen, bräunlich klebrigen Klumpen in mir hochkommen und mich verlassen.  Ich habe mich selber für verrückt gehalten. Und dann war ich auch meinem Vater ganz nahe, ich habe gespürt, dass nur noch ein kleiner Schritt nötig gewesen wäre um Kontakt zu ihm zu haben, aber ich habe mich nicht getraut. WAhrscheinlich  auch , weil das an dieses Mal nicht mein Thema war. Ich erwähnte ja, dass er starb, als ich 18 war, wir waren entzeit zu diesem Zeitpunkt. DAnn war ich nur noch erschöpft. MIke mußte mich zig mal auffordern nach drüben zu gehen, weil wir Johannes gestört haben. Gegen seine Kommentare habe ich eine starke Aggression gespürt….. AUch habe ich gespürt, wie lebenswichtig (mein) Mike war, ganz deutlich habe ich seine Liebe gefühlt und auch meine für ihn. gleichzeitig hatte ich auch ein schlechtes GEwissen, dass ich ihn so  beanspruche… ich habe sehr wohl bemerkt, dass ich ihn ziemlich unfreundlich herumkommandiert habe, aber ich habe das nicht so gemeint, es war einfach nur unheimlich dringend!!! Ich hatte die letzten Tage und auch wohl noch anhaltend ein starkes Bedürfnis mich mit MIke über das Erlebte auszutauschen. Meine sprituellen ERfahrungen bisher war viel sanfter und im Verhältnis zum jetzt erlebten auch viel „kleiner“, ich fühle mich ziemlich überfahren  ABER ich bereue NIX; ich bin sehr dankbar für das Erlebte udn ERfühlte , auch dass ich Euch kennen lernen durfte!! Ich hatte zwischendurch (also danach meine ich jetzt) auch Angst, Gedanken wie: Muss ich jetzt mein Leben total verändern? WEnn ja, was muss ich tun? Wie setze ich das „gelernte“ um???
ABer je mehr ich mit Mike geredet habe und auch immer wieder in mich hinein gesprüt, desto schneller ist diese Angst weg gegangen und weicht mehr und mehr einer freudigen Erwartung, Mut, Vertrauen, einem Gefühlt des Erleichtert seins.
Wir haben das Ritual ja schon im Januar gebucht, da stand schon fest, dass Ende März genau der richtige Zeitpunkt ist!! Es ist schön zu sehen, wie die Dinge sich fügen. Ich habe großen REspekt vor Ayahuasca und das wird auch so bleiben! Auch glaube ich, dass ich wohl (meinen) Mike etwas „behindert“ habe. Er hat sich viel mehr auf mich als auf sich konzentriert. ER hatte am Sonntag morgen und jetzt noch ziemlich zu kämpfen, das hat er Euch ja auch geschrieben. Ich weiß, dass Mike wegen Josi eine große Last mit sich herumträgt. Im Vorfeld hat er auch immer gesagt „da will was raus“. Leider ist das nun nicht so wie erwartet gekommen, sondern eben anders. ABer dieses gemeinsame ERlebte hat uns noch mehr verbunden und aus eine ganz tiefe Dimension spüren lassen. Vielleicht sollte so sein??? Ich werde mich weiter beobachten und hoffe, dass ich bald wieder „meine Spur“ finden werde. ES wird aber nicht wieder die selbe wie vorher sein, aber eben MEINE 🙂  neue! Ich hoffe Ihr seit jetzt nicht ganz erschlagen…. fühlt Euch umarmt! Ich wünsche Euch schöne Ostertage und wir werden die Auferstehung ganz besonders feiern! Liebe Grüße, Silvia

Silva war mit ihrem Partner Mike beim Ayahuasca-Ritual im März 2012.
Heidelberg, 4. April 2012

 

2. Teil
Hallo Walpurga, hallo Mike, ich glaube, jetzt bin ich so „richtig“ angekommen und kann auch das Erlebte „nutzen“. Ich bin sehr dankbar für die ERfahrung. Sie kommt gleich nach der Geburt meiner Tocher. Es tut mir sehr gut mit Mike immer wieder darüber reden zu können. Oft denke und fühle ich zu dem Abend hin, das gibt mir viel Kraft und Gelassenheit und Vertrauen zu mir selbst. Auch wo ich jetzt meinen Beschützer/Ratgeber, mein Krafttier kenne!!. Walpurga, herzlichen Dank, fühl Dich umarmt, dass Du uns, besser mich ihm bekannt gemacht hast. Mike hat mir ja eine wunderschöne Falkenfigur geschenkt, die ich jetzt in meiner Nähe habe, als ständig sichtbare Erinnerung.
Mike und ich haben nun das Datum unserer Hochzeit fest gelegt, es wird der 02.Juni sein. Wir werden dieses „amtliche Ritual“ im ganz kleinen Kreis begehen, nur Mikes und meine ganz enge Familie.  Wir haben hier in der Nähe ein schönes Lokal gefunden wo wir nach der Trauung essen werden.

Wenn ich ehrlich bin, war für mich das Ayauhasca Ritual die eigentliche Trauung 😉 Das Gespräch mit meinen Partnern wird sich noch etwas verzögern. Der gelante nächste Dienstag geht nicht, weil die Besprechung abgesagt wurde und ein anderer Termin so schnell nicht möglich ist ohne es „dringend“ zu machen. Also warte ich noch bis zur nächsten offiziellen Besprechung. Obgleich ich es endlich los werden will (ich muss mich wirklich sehr anstrengen um noch Motivation für das alte Büro zu haben….. das geht nur noch, weil ich dran denke, dass die Mandanten mir vertrauen, dass ich mich um Ihre Sachen kümmere. ABer was ich „abdrücken“ kann, drücke ich ab. So kenne ich mich gar nicht 😉

Heidelberg, 24.04.2012

Teilnehmer(in) hat am Apr.24 2012 am Ayahuascaritual teilgenommen.